Verdauungskrankheiten, Jahrgang 33 - Mai/Juni (149 - 156)

Chirurgische Eingriffe bei schwangeren Patientinnen
S. Hidding1, T. Welsch2, A. Ulrich1
1 Klinik für Allgemeine, Viszerale und Transplantationschirurgie, Universitätsklinikum Heidelberg, 2 Klinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Dresden

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DOI 10.5414/VDX00789

Abstrakt

Die Behandlung schwangerer Patientinnen stellt für den Chirurgen eine besondere Herausforderung dar und erfordert enge interdisziplinäre Kooperation. Zu den häufigsten chirurgischen Erkrankungen in der Schwangerschaft zählen die Appendizitis, Gallenwegserkankungen und der Ileus. Traumata sind hauptursächlich für maternale und fetale Todesfälle. Notfallmäßige Operationen sind zu jedem Schwangerschaftszeitpunkt durchführbar und können Komplikationen und Mortalität senken. Operationen mit verschobener Dringlichkeit sollten mit Priorität im zweiten und dritten Trimenon erfolgen, elektive Eingriffe jedoch in Anbetracht der Gefährdung von Mutter und Kind auf die Zeit nach der Schwangerschaft hinausgezögert werden. In der Appendixchirurgie wird noch die offene Resektionstechnik bevorzugt, in der Gallenblasenchirurgie die laparoskopische.

Autoreninformation

Autoren

Abteilungen

  • 1 Klinik für Allgemeine, Viszerale und Transplantationschirurgie, Universitätsklinikum Heidelberg,
  • 2 Klinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Dresden

Adresse

Dr. med. Sarah Hidding
Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie
Universitätsklinikum Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 110
D–69120 Heidelberg
Email: [email protected]

Citation

S. Hidding, T. Welsch und A. Ulrich.Chirurgische Eingriffe bei schwangeren Patientinnen. 2015; 33: 149-156. doi: 10.5414/VDX00789.

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