Verdauungskrankheiten, Jahrgang 33 - Mai/Juni (113 - 120)

Endoskopische Therapie gastrointestinaler Notfälle – Fremdkörperingestion und Bolusgeschehen
S. Rische, K. Caca, A. Schmidt
Medizinische Klinik I, Klinikum Ludwigsburg

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DOI 10.5414/VDX00859

Abstrakt

Die Fremdkörperingestion und das akute Bolusgeschehen stellen häufige Probleme in der Endoskopie bei Kindern und Erwachsenen dar. Neben einer oft akzidentiellen Genese der Fremdkörperingestion begünstigen pathologische Schleimhautbefunde eine Bolusimpaktierung. Während in 80% der Fälle der Fremdkörper spontan den Gastrointestinaltrakt passiert, ist ein endoskopischer Eingriff in durchschnittlich 20% der Fälle indiziert. Eine große Herausforderung stellt dabei die Wahl des Endoskopiezeitpunktes und die Bergetechnik dar. Das klinische Vorgehen wird maßgebend von der Symptomatik des Patienten und der Art des verschluckten Fremdkörpers bestimmt. Der nachfolgende Artikel soll einen Überblick über das konservative und endoskopische Procedere nach der Ingestion von Fremdkörpern oder beim akuten Bolusgeschehen geben.

Autoreninformation

Autoren

Abteilungen

  • Medizinische Klinik I, Klinikum Ludwigsburg

Adresse

Dr. Susanne Rische
Klinikum Ludwigsburg
Medizinische Klinik I
Posilipostrasse 4
D–71640 Ludwigsburg
Email: [email protected]

Citation

S. Rische, K. Caca und A. Schmidt.Endoskopische Therapie gastrointestinaler Notfälle – Fremdkörperingestion und Bolusgeschehen. 2015; 33: 113-120. doi: 10.5414/VDX00859.

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