Verdauungskrankheiten, Jahrgang 33 - März/April (58 - 63)

Rationale Diagnostik anorektaler Erkrankungen
R. Ehehalt1, F. Chahoud2, H. Krammer2
1 Abteilung für Gastroenterologie, Hepatologie und Infektionskrankheiten, Medizinische Universitätsklinik Heidelberg, 2 Praxis für Gastroenterologie und Ernährungsmedizin am End-und Dickdarmzentrum, Mannheim

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DOI 10.5414/VDX00864

Abstrakt

Ziel einer rationalen Diagnostik im Bereich des Anorektums ist es, mit einem sinnhaften Algorithmus Erkrankungen zu diagnostizieren und zeit- und kostenintensive Untersuchungen zu vermeiden. Primär sollte eine gründliche proktologische Basisdiagnostik durchgeführt werden. Dazu gehören die Anamnese, Inspektion, rektal digitale Untersuchung sowie die Proktoskopie (auch unter Pressen) und Rektoskopie. Dadurch lassen sich bereits der größte Teil proktologischer Erkrankungen abklären. Sollte dies nicht ausreichen, kommen im Verdachtsfall Koloskopie, Labor/Abstriche, Endosonografie, rektale Manometrie, MRT oder MRDefäkographie zum Einsatz. Bei besonderer Situation sind als weitere Methoden die Pudenduslatzenzzeit (PNTML), das Elektromyogramm des Beckenboden (BB-EMG) oder die Kolontransitzeitmessung (modifizierter Hinton-Test) erforderlich.

Autoreninformation

Autoren

Abteilungen

  • 1 Abteilung für Gastroenterologie, Hepatologie und Infektionskrankheiten, Medizinische Universitätsklinik Heidelberg,
  • 2 Praxis für Gastroenterologie und Ernährungsmedizin am End-und Dickdarmzentrum, Mannheim

Adresse

Prof. Dr. med. H. Krammer
Gastroenterologie und Ernährungsmedizin
am End- und Dickdarmzentrum Mannheim
Bismarckplatz 1
D–68165 Mannheim
Email: [email protected]

Citation

R. Ehehalt, F. Chahoud und H. Krammer.Rationale Diagnostik anorektaler Erkrankungen. 2015; 33: 58-63. doi: 10.5414/VDX00864.

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