Remodelling der Atemmuskulatur: Folgen und deren Lösung W. Windisch Abteilung Pneumologie, Lungenklinik Merheim, Kliniken der Stadt Köln gGmbH
DOI 10.5414/ATX01889
Abstrakt
Einschränkungen der Atemmuskulatur bei COPD sind von wesentlicher klinischer Bedeutung. Dabei sind sowohl eine erhöhte atemmuskuläre Last als auch eine erniedrigte atemmuskuläre Kraft primär bedingt durch Veränderungen der Atemmechanik, gut bekannt. Neuere wissenschaftliche Daten zeigen aber einerseits, dass es auf muskulärer Ebene im Zwerchfell von COPD-Patienten zu Adaptionsvorgängen kommt, die eine Ermüdungsresistenz bedingen und damit sinnvollen Schutzmechanismen entsprechen. Andererseits werden aber zunehmend katabole Prozesse beschrieben, die zu einem Muskelabbau im Zwerchfell führen. Dabei wird über mechanische und/oder systeminflammatorische Prozesse sowie oxidativen Stress die Kaskade der intrazellulären Proteinolyse in Gang gesetzt, die zu einem Verlust an kontraktilen Proteinen und konsekutiv zu einem Kraftverlust der Muskelfasern auch auf zellulärer Ebene führt. Dabei ist es von Bedeutung, dass diese Veränderungen bereits früh im Verlauf einer COPD auftreten können.
*Nach einem Vortrag anlässlich des 45. Bad Reichenhaller Kolloquiums, 21. – 23. Juni 2013.
Abteilung Pneumologie, Lungenklinik Merheim, Kliniken der Stadt Köln gGmbH
Adresse
Prof. Dr. med. W. Windisch
Abteilung Pneumologie
Lungenklinik Merheim
Kliniken der Stadt Köln gGmbH
Ostmerheimer Straße 200
D-51109 Köln Email: [email protected]
Citation
W. Windisch.Remodelling der Atemmuskulatur: Folgen und deren Lösung.2013; 39: 479-483. doi: 10.5414/ATX01889.
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