Verdauungskrankheiten, Jahrgang 31 - Januar/Februar (49 - 52)

Das fortgeschrittene Barrett-Karzinom – multimodales Management
P.P. Grimminger, A.H. Hölscher
Klinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral- und Tumorchirurgie, Universitätsklinikum Köln

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DOI 10.5414/VDX00725

Abstrakt

Beim lokal fortgeschrittenen Barrett- Karzinom ist über die letzten Jahre zunehmend eine multimodale Therapie etabliert worden. Grundsätzlich ist das multimodale Management bei Ösophaguskarzinomen unterschiedlicher Ätiologie und Typ ähnlich, auch wenn sich Unterschiede in der Wirksamkeit bestimmter Therapien bei den Ösophaguskarzinom-Entitäten zeigen. Prinzipiell wird durch eine neoadjuvante Vorbehandlung mit Radiochemotherapie eine höhere R0-Resektionsrate erzielt als ohne Induktionstherapie, was für eine verbesserte Prognose entscheidend ist. Mögliche molekulare Marker, die ein Ansprechen auf die neoadjuvante Therapie vorhersagen können, sind beim Barrett-Karzinom identifiziert worden. Derzeit fehlen prospektive Studien zur Validierung der einzelnen Marker, wie zum Beispiel ERCC1, der bei anderen Tumoren als prädiktiver Marker eingesetzt wird.

Autoreninformation

Autoren

Abteilungen

  • Klinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral- und Tumorchirurgie, Universitätsklinikum Köln

Adresse

Prof. Dr. med. A.H. Hölscher
Klinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral- und Tumorchirurgie
Universitätsklinikum Köln
Kerpener Straße 62
D–50937 Köln
Email: [email protected]

Citation

P.P. Grimminger und A.H. Hölscher.Das fortgeschrittene Barrett-Karzinom – multimodales Management. 2013; 31: 49-52. doi: 10.5414/VDX00725.

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