Prävention und Rehabilitation, Jahrgang 24 - 3. Quartal (83 - 85)

Vernetzte Versorgung in der psychosomatischen Rehabilitation
D. Dammann
Fachkliniken Wangen

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DOI 10.5414/PRX00423

Abstrakt

Vernetzte Versorgung in der psychosomatische Rehabilitation bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland bedient sich überwiegend der Leistungen des SGB V, VI, IX und XII. Entscheidend ist, mit welchen Komorbiditäten, mit welchem Schweregrad der Störungsbilder und mit welchen Belastungsfaktoren die Kinder und Jugendlichen aufwachsen. Deutlich wird dies an dem Symptom des schulmeidenden Verhaltens: Die Diagnose ist wenig entscheidend für das Vorgehen und lässt sich auch nicht spezifisch verschlüsseln. Je nach Hintergrund ist Hilfe durch Behörden wie Schulen, Familiengerichte oder Polizei in Kooperation mit Ärzten/Therapeuten, Beratungsstellen, Akutkliniken und Rehabilitationskliniken nötig. Erst wenn die Anteile des Netzwerks ineinandergreifen, können die Kinder und Jugendlichen nachhaltig und stabil auf eine optimale Teilhabe und das Erwerbsleben hin begleitet werden.

Autoreninformation

Autoren

Abteilungen

  • Fachkliniken Wangen

Adresse

Dr. med. D. Dammann
Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie, Sozialmedizin
Waldburg-Zeil Kliniken Wangen
Rehabilitationskinderklinik
Am Vogelherd 14
D–88239 Wangen
Email: [email protected]

Citation

D. Dammann.Vernetzte Versorgung in der psychosomatischen Rehabilitation. 2012; 24: 83-85. doi: 10.5414/PRX00423.

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