Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Jahrgang 36 - Juli 2007 (279 - 287)

Harnweginfektionen in Gynäkologie und Geburtshilfe*
U.B. Hoyme
Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, HELIOS-Klinikum, Erfurt

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DOI 10.5414/NHP36279

Abstract

Harnweginfektionen betreffen etwa 20% aller Frauen einmal oder mehrfach im Verlauf ihres Lebens. In der Gravidität beträgt die Prävalenz der asymptomatischen Bakteriurie 5 – 7%, die der Pyelonephritis aufgrund verbesserter Schwangerenbetreuung aktuell nur noch 1%. Abgesehen von sexuell übertragenen Infektionen stellen Introitus und Scheide das Keimreservoir dar. Unkomplizierte Harnweginfektionen sind heute eine Domäne der Kurzzeit- oder Einmaltherapie, daneben von Präventionsmaßnahmen, z.B. bei der postoperativen Form sowie im Gefolge der Kohabitation. Bei Harnweginfektionen in der Gravidität kommen in Form mehrtägiger Therapie primär Amoxicillin oder Cephalosporine in Betracht, die Pyelonephritis wird nach Möglichkeit erst nach der 12. Schwangerschaftswoche mit Mezlocillin, Piperacillin oder auch in Kombination mit einem Aminoglykosid behandelt.

*Nach einem Vortrag anläßlich des Internationalen Symposiums “Harnwegsinfektionen”, 22. – 24. Juni 2006, Weimar.

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  • Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, HELIOS-Klinikum, Erfurt

Address

Prof. Dr. med. U.B. Hoyme
Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
HELIOS-Klinikum Erfurt
Nordhäuser Straße 74
D-99089 Erfurt
Email: [email protected]

Citation

U.B. Hoyme.Harnweginfektionen in Gynäkologie und Geburtshilfe*. 2007; 36: 279-287. doi: 10.5414/NHP36279.

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