Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Jahrgang 36 - Juli 2007 (262 - 268)

Ungewöhnliche Erreger von oberen Harnwegsinfektionen*
M. Kretschmar, T. Nichterlein
Labor Dr. Kretschmar und Partner, Erfurt

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DOI 10.5414/NHP36262

Abstract

Die meisten Erreger oberer Harnwegsinfektionen (HWI) können mit den eingesetzten Nährmedien problemlos kulturell nachgewiesen werden. Bei einigen Erkrankungen kann jedoch kein Krankheitserreger nachgewiesen werden. Diese Erkrankungen können durch Krankheitserreger hervorgerufen sein, die auf Standardnährböden nicht erfasst werden und deren Untersuchung bei Infektionsverdacht daher gezielt angefordert werden muss. Besonders bei chronischen oder rezidivierenden Infektionen bestimmter Patientengruppen und bei wiederholt nachgewiesener steriler Leukozyturie sollten weiterführende Untersuchungen veranlasst werden. Zum Beispiel sollte bei chronischen Infektionen eine Urogenitaltuberkulose ausgeschlossen werden. Bei hämorrhagischer Zystitis von Immunsupprimierten und Kindern sollte eine virale Ätiologie erwogen werden.

*Nach einem Vortrag anläßlich des Internationalen Symposiums “Harnwegsinfektionen”, 22. – 24. Juni 2006, Weimar.

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  • Labor Dr. Kretschmar und Partner, Erfurt

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PD Dr. med. Marianne Kretschmar
Labor Dr. Kretschmar und Partner
Blücherstraße 4
D-99099 Erfurt

Citation

M. Kretschmar und T. Nichterlein.Ungewöhnliche Erreger von oberen Harnwegsinfektionen*. 2007; 36: 262-268. doi: 10.5414/NHP36262.

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