Schädlichkeit des klassischen Tabakkonsums
A. Knaack
Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Mainz
DOI 10.5414/ATX02934
Abstract
In den letzten Jahren ist eine Vielzahl unterschiedlichster Produkte auf den Markt gebracht worden, die den Konsum vor allem von Tabak und Nikotin, aber auch anderer Pflanzen oder Substanzen erleichtern und einer breiten Masse auf inhalativen oder anderen Wegen verfügbar machen sollen. Diese wurden mit dem Versprechen versehen, weniger schädlich zu sein als klassische Tabakzigaretten. Deren Konsum ging in den vorhergehenden Jahrzehnten zumindest in den meisten westlichen Industrienationen, nicht aber Deutschland, stetig zurück, bleibt aber dennoch bis heute eines der größten Gesundheitsrisiken. Weltweit rauchen weiterhin 25% der Männer und 5% der Frauen, mehr als jeder 10. Tod ist Folge des Rauchens. Auch das Rauchen von E-Zigaretten ist mit erheblichen Gefahren für die Gesundheit verbunden. Ziel dieses Artikels ist es daher, einen Überblick über das Ausmaß der gesundheitlichen Schäden zu schaffen, die durch Zigarettenrauchen verursacht werden, um auf die fortbestehende Notwendigkeit wirksamer und effektiverer Tabakkontrollmaßnahmen aufmerksam zu machen. Es soll aber auch, als Einstieg in die Themenreihe dieses Heftes, gezeigt werden, welche Schäden die Tabakindustrie bei den Nutzern ihrer Produkte in Kauf nimmt, um deren Bemühungen, sich als Gesundheitsdienstleister in Stellung zu bringen, in den notwendigen Kontext zu setzen.
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- Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Mainz
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Dr. med. Andreas Knaack
Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Langenbeckstr. 1
55131 Mainz
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Citation
A. Knaack.Schädlichkeit des klassischen Tabakkonsums. 2026; 52: 292-298. doi: 10.5414/ATX02934.