Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Jahrgang 55 (2026) - April (169 - 176)

Monoklonale Gammopathie Renaler Signifikanz (MGRS) – ein Überblick
J. Beimler1, U. Hegenbart2, S. Schönland2
Universitätsklinikum, Medizinische Klinik, 1 Klinik Innere Medizin X, Nephrologie, 2 Klinik Innere Medizin V, Hämatologie, Onkologie und Rheumatologie, Heidelberg

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DOI 10.5414/NHX02501

Abstract

Die Monoklonale Gammopathie Renaler Signifikanz (MGRS) umfasst eine heterogene Gruppe von Erkrankungen, bei der ein pathogenetischer Zusammenhang zwischen dem Nachweis einer monoklonalen Gammopathie (MG) und einer Nierenschädigung besteht. Die Schädigung kann verschiedene Kompartimente der Niere betreffen. Die korrekte pathologische Diagnose der MGRS-Form ist die Grundlage, um die Therapieindikation korrekt zu stellen und um eine weitere Nierenschädigung zu verhindern. Hierdurch kann das Fortschreiten der Niereninsuffizienz verzögert oder verhindert werden. Die häufigsten MRGS sind Leichtketten-Amyloidose und MIDD (Monoclonal Immunoglobulin Deposition Disease); andere Formen sind äußerst selten, Therapieempfehlungen basieren auf kleinen Fallserien und Expertenmeinungen. Die Internationale Fach-Gesellschaft IKMG (International Kidney and Monoclonal Gammopathy Group) arbeitet an Behandlungsrichtlinien und einem internationalen Register.

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Authors

Departments

  • Universitätsklinikum, Medizinische Klinik,
  • 1 Klinik Innere Medizin X, Nephrologie,
  • 2 Klinik Innere Medizin V, Hämatologie, Onkologie und Rheumatologie, Heidelberg

Address

Dr. med. Jörg Beimler
Universitäts-Klinikum, Medizinische Klinik X, Nephrologie
Im Neuenheimer Feld 410
69120 Heidelberg
Email: [email protected]

Citation

J. Beimler, U. Hegenbart und S. Schönland.Monoklonale Gammopathie Renaler Signifikanz (MGRS) – ein Überblick. 2026; 55: 169-176. doi: 10.5414/NHX02501.

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