Verdauungskrankheiten, Jahrgang 44 (2026) - Januar/Februar (30 - 37)

Ernährungstherapie bei Tumorpatienten
K. Fuhse, J. Ockenga
Klinikum Bremen-Mitte, Medizinische Klinik II mit Schwerpunkt Gastroenterologie, Endokrinologie und Ernährungsmedizin, Bremen

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DOI 10.5414/VDX01267

Abstract

Ernährung ist bei Tumorpatienten ein relevantes Thema: für einen Großteil der Pateinten sind die Folgen der Mangelernährung relevanter als die unmittelbaren Folgen der onkologischen Grunderkrankung. Eine durch qualifizierte Fachkräfte durchgeführte Ernährungstherapie kann Mangelernährung effektiv behandeln und so zu einer niedrigeren Mortalität, besseren Therapieverträglichkeit, geringeren postoperativen Komplikationen sowie höheren Lebensqualität beitragen und ist zudem wirtschaftlich. Entscheidend ist die frühe Diagnose der Mangelernährung und Initiierung einer prozessgeleiteten Ernährungstherapie, die in unterschiedlichen Settings stattfindet und individuell an die Behandlungssituation und die auftretenden Beschwerden angepasst wird. Dazu bedarf es einer interdisziplinären Zusammenarbeit mit definierten Schnittstellen, klaren Verantwortungsbereichen und einem guten Überleitungsmanagement.

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Authors

Departments

  • Klinikum Bremen-Mitte, Medizinische Klinik II mit Schwerpunkt Gastroenterologie, Endokrinologie und Ernährungsmedizin, Bremen

Address

Prof. Dr. med. Johann Ockenga
Gastroenterologie, Endokrinologie und Ernährungsmedizin
Klinikum Bremen Mitte
St.-Jürgen-Str. 1
28205 Bremen
Email: [email protected]

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Citation

K. Fuhse und J. Ockenga. Ernährungstherapie bei Tumorpatienten. 2026; 44: 30-37. doi: 10.5414/VDX01267.

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