Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Jahrgang 52 (2023) - November (430 - 436)

Update therapieresistente Hypertonie
F. Bauer
Elisabeth-Krankenhaus Essen und St. Marien-Hospital Mülheim an der Ruhr

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DOI 10.5414/NHX02365

Abstract

Die dieses Jahr publizierte Leitlinie der ESH zur Behandlung der arteriellen Hypertonie geht ausführlich auf die therapieresistente Hypertonie ein. Die Diagnose sollte erst nach Ausschluss einer Pseudoresistenz sowie sekundärer Hypertonieformen gestellt werden, die Prävalenz wird auf ca. 5% der Hypertoniker geschätzt. Ihr liegt pathophysiologisch ein Zusammenspiel verschiedener neurohumoraler Faktoren zugrunde und es resultiert ein erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse und Gesamtmortalität. Die Therapieeskalation ab dem vierten Antihypertensivum richtet sich nach Nebenindikationen und der eGFR. Die renale Denervation wurde als IIB-Empfehlung aufgenommen, sie kann bei ausgewählten Patient/-innen erwogen werden. Endpunktstudien hinsichtlich der optimalen Behandlung der therapieresistenten Hypertonie fehlen. Mit den Aldosteronsynthase-Inhibitoren wird derzeit in Studien eine neue antihypertensive Substanzklasse mit plausiblem Ansatz bei therapieresistenter Hypertonie untersucht.

Author Details

Authors

Departments

  • Elisabeth-Krankenhaus Essen und St. Marien-Hospital Mülheim an der Ruhr

Address

Dr. Frederic Bauer
Klinik für Nieren- und Hochdruckerkrankungen
Elisabeth-Krankenhaus Essen
Klara-Kopp-Weg 1
45138 Essen
Email: [email protected]

Citation

F. Bauer.Update therapieresistente Hypertonie. 2023; 52: 430-436. doi: 10.5414/NHX02365.

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