Non-pharmakologische Interventionen mit Einfluss auf die Lebensqualität bei COPD
I. Jarosch
Forschungsinstitut für Pneumologische Rehabilitation, Schön Klinik Berchtesgadener Land, Schönau am Königssee
DOI 10.5414/ATX02688
Abstract
Ein umfassendes Krankheitsmanagement der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) besteht aus einer leitlinienkonformen, medikamentösen und nicht medikamentösen Therapie. Die nicht medikamentösen Interventionen umfassen bei COPD vor allem eine Raucherentwöhnung, Edukation, Selbstmanagement, körperliche Aktivität, pneumologische Rehabilitation (PR) inkl. körperlichem Training, Ernährungsberatung und ggf. -intervention sowie die End of life Planung bzw. Palliativversorgung. Die PR spielt in diesem Kontext eine besondere Rolle, da sie alle Maßnahmen in sich vereint und durch den mehrwöchigen ambulanten oder stationären PR-Prozess die Möglichkeit bietet, die interdisziplinären Interventionen dosiert und überwacht zu initialisieren. Im Anschluss an die PR sollte ein Großteil der Maßnahmen weitergeführt werden, um Effekte langfristig zu konsolidieren bzw. weiter auszubauen. Dies trifft insbesondere auf einen aktiven und gesunden Lebensstil zu, in dessen Rahmen ein regelmäßiges, krankheitsspezifisches Training fester Bestandteil sein sollte. Neue, digitale Möglichkeiten können in Zukunft helfen, das Angebot der nicht medikamentösen Maßnahmen einer größeren Zielgruppe zur Verfügung zu stellen.
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- Forschungsinstitut für Pneumologische Rehabilitation, Schön Klinik Berchtesgadener Land, Schönau am Königssee
Address
Dr. rer. med. Inga Jarosch
Forschungsinstitut für Pneumologische Rehabilitation
Schön Klinik Berchtesgadener Land
Malterhöh 1, 83471 Schönau am Königssee
Email:
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Citation
I. Jarosch.Non-pharmakologische Interventionen mit Einfluss auf die Lebensqualität bei COPD. 2023; 49: 323-329. doi: 10.5414/ATX02688.