Technische Systeme in der Therapie des Diabetes mellitus – Welche gibt es und welcher Nutzen kann auf dem Gebiet der Nephrologie erwartet werden?
G. Kramer1, 2, N. Kuniss1, 3, G. Wolf1
1 Klinik für Innere Medizin III, 2 Kompetenzzentrum für Diabetestechnologie, Universitätsklinikum Jena, Jena, 3 MVZ Dr. med. Kielstein, Erfurt
DOI 10.5414/NHX02110
Abstract
Diabetespatienten, vor allem Menschen mit Typ 1 Diabetes mellitus, stehen diverse technische Neuerungen zur Verfügung. Beim „Continuous Glucose Monitoring“ (CGM) handelt es sich um Messsysteme, welche den Gewebsglukosewert kontinuierlich messen. Bei einer Insulinpumpentherapie erfolgt die Insulinapplikation mithilfe einer batteriebetriebenen Pumpe. Die neuste Generation von Insulinpumpen sind mit einem CGM-System gekoppelt (Sensorunterstütze Pumpentherapie). Ob sich nephrologische Komplikationen, wie die diabetische Nephropathie, durch neue Diabetestechnologien verhindern lassen, kann anhand der aktuellen Studienlage (noch) nicht beantwortet werden. Bisher konnten lediglich Surrogatparameter (z. B. HbA1c) bei einer speziellen Patientengruppe verbessert werden. Die Betreuung von Patienten mit komplexen Technologien stellt das medizinische Fachpersonal vor Herausforderungen, weswegen diese Patienten in spezialisierten Einrichtungen, wie das „Kompetenzzentrum für Diabetestechnologie“ des Universitätsklinikums Jena, betreut werden sollten.
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Departments
- 1 Klinik für Innere Medizin III,
- 2 Kompetenzzentrum für Diabetestechnologie, Universitätsklinikum Jena, Jena,
- 3 MVZ Dr. med. Kielstein, Erfurt
Address
Prof. Dr. med. Gunter Wolf, MHBA
Universitätsklinikum Jena
Klinik für Innere Medizin III
Am Klinikum 1
07747 Jena
Email:
[email protected]
Citation
G. Kramer, N. Kuniss und G. Wolf.Technische Systeme in der Therapie des Diabetes mellitus – Welche gibt es und welcher Nutzen kann auf dem Gebiet der Nephrologie erwartet werden?. 2020; 49: 461-468. doi: 10.5414/NHX02110.