Nierenersatztherapie in Zeiten von SARS-CoV-2 in Deutschland
J. Galle1, 2
1 Klinik für Nephrologie und Dialyseverfahren, Klinikum Lüdenscheid, Lüdenscheid, 2 Präsident Deutsche Gesellschaft für Nephrologie
DOI 10.5414/NHX02130
Abstract
Die SARS-CoV-2-Pandemie hat im Jahr 2020 in Deutschland auch die Versorgung von Patienten mit Nierenerkrankungen vor ganz besondere Herausforderungen gestellt. Zum einen bezieht sich dies auf Patienten, bei denen bereits eine mehr oder weniger weit fortgeschrittene Nierenerkrankung diagnostiziert war. Zum anderen bezieht es sich aber auch auf Patienten, die bis dahin noch nicht als nierenkrank diagnostiziert waren und die nun an SARS-CoV-2 mehr oder weniger schwer erkrankten. Diese kurze Übersicht hat sich zum Ziel gesetzt, in einem ersten Teil die gesundheitspolitischen Maßnahmen darzustellen, die für Patienten mit chronischen Nierenerkrankungen in den ersten Monaten der SARS-CoV-2-Pandemie ergriffen wurden. In einem zweiten Teil soll die medizinische Relevanz einer SARS-CoV-2-Erkrankung, soweit es Stand Mitte 2020 erkennbar ist, für sowohl Nierenkranke als auch initial Nierengesunde betrachtet werden. Es soll an dieser Stelle aber auch betont werden, dass diese Bestandsaufnahme eine Ad-hoc-Betrachtung ist, und dass der Wissensfluss und die Wissenszunahme zu dieser Thematik sich derzeit in einem exponentiellen Wachstum befindet.
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Authors
Departments
- 1 Klinik für Nephrologie und Dialyseverfahren, Klinikum Lüdenscheid, Lüdenscheid,
- 2 Präsident Deutsche Gesellschaft für Nephrologie
Address
Prof. Dr. med. Jan Galle
Direktor der Klinik für Nephrologie und Dialyseverfahren
Klinikum Lüdenscheid
Paulmannshöher Straße 14
58515 Lüdenscheid
Email:
[email protected]
Citation
J. Galle.Nierenersatztherapie in Zeiten von SARS-CoV-2 in Deutschland. 2020; 49: 428-436. doi: 10.5414/NHX02130.