Endobronchialer Ultraschall A.T. Kempa Medizinische Klinik I, Pneumologie, Beatmungs- und Intensivmedizin, SLK Lungenklinik Löwenstein, Löwenstein
DOI 10.5414/ATX02529
Abstract
Seit über 15 Jahren ist der endobronchiale Ultraschall in der klinischen Routine etabliert, und weiterhin ist er die nachhaltigste Innovation dieser Jahrzehnte in der thorakalen Endoskopie. Der endobronchiale Ultraschall (EBUS) hat einen festen Stellenwert bei der Diagnostik des Lungenkarzinoms, inklusive des Lymphknotenstaging des Mediastinums, bei der Diagnostik von Lymphadenopathien allgemein – mit gesichertem Stellenwert bei der Diagnostik der Sarkoidose, der Tuberkulose (zytologisch/histologisch und bakteriologisch) und mit Einschränkungen auch bei der Diagnostik maligner hämatologischer Neoplasien. Das Untersuchungsmaterial ist sehr geeignet für molekularpathologische Untersuchungen. Der radiäre endobronchiale Ultraschall (über sog. EBUS-Minisonden) ist ein pragmatisches und vergleichsweise günstiges Verfahren der bildgebenden Steuerung bei der bronchoskopischen Diagnostik von Lungenrundherden. Sensitivität, negativ-prädiktiver Wert und Sicherheit sind bei richtiger Anwendung nach qualitätsgesicherter Ausbildung exzellent und das Verfahren ausgereift, sodass EBUS als diagnostisches Verfahren der ersten Wahl in alle gängigen Leitlinien eingegangen ist.
Medizinische Klinik I, Pneumologie, Beatmungs- und Intensivmedizin, SLK Lungenklinik Löwenstein, Löwenstein
Address
Dr. Axel T. Kempa
Medizinische Klinik I
Pneumologie, Beatmungs- und Intensivmedizin
SLK Lungenklinik Löwenstein
Geisshölzle 62
74245 Löwenstein Email: [email protected]
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