Ambulante Versorgung: Hindernisse und Erfolge in der assistierten Heimdialyse U. Oleimeulen, K.-B. Iseke, M. Greuèl, B. Kitsche NADia Steuerungsteam, Berlin
DOI 10.5414/NHX02067
Abstract
Pflegeanbieter, die Patienten zuhause oder in ambulanten Wohnformen, wie zum Beispiel in betreuten Seniorenwohngemeinschaften, in der stationären Altenpflege oder der außerklinischen Intensivpflege (Abb. 1) versorgen, sind bestrebt, diese Menschen nach ihren individuellen Bedürfnissen zu betreuen. Immer wieder werden dialysepflichtige Patienten mit großem Aufwand in Dialysezentren transportiert. Patienten die darüber hinaus außerklinisch beatmet werden, müssen von einer Fachkraft für Intensivpflege zur Dialyse begleitet und dort über mehrere Stunden betreut werden. Dieser Umstand stellt neben einem erheblichen Eingriff in die Lebenssituation der Patienten zusätzliche medizinische Risiken dar. Der damit verbundene erhöhte Zeitaufwand für das Pflegepersonal wird in der aktuellen Situation des Pflegekräftemangels eine immer größere Herausforderung. Die Aufwendungen für Transportkosten sind erheblich. Geregelte Strukturen für assistierte Dialyse sind nicht vorhanden und dringend erforderlich. Bislang gestaltet sich die Umsetzung der assistierten Dialyse in Deutschland sehr unterschiedlich. Es fehlen standardisierte Ausbildungen, Verordnungsmöglichkeiten im Rahmen der Regelleistung und eine geregelte Vergütung für die Leistungserbringer in der Pflege.
*Vortrag auf dem 3. Münchner PD-Samstag am 23.2.2019
U. Oleimeulen, K.-B. Iseke, M. Greuèl und B. Kitsche.Ambulante Versorgung: Hindernisse und Erfolge in der assistierten Heimdialyse.2019; 48: 605-608. doi: 10.5414/NHX02067.
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