Lungenembolie
Editorial
H. Wilkens und M. Held
Jahrgang 52 (2026) p. 202 - 202
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 52, Nr. 5/2026, S. 202
Editorial
H. Wilkens und M. Held
Lungenembolie
Diagnostik, Risikostratifizierung und Therapie der akuten Lungenembolie – Update 2026
L. Hobohm, K. Stannek und K. Keller
Price
42.00 $
Jahrgang 52 (2026) p. 203 - 215
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 52, Nr. 5/2026, S. 203-215
Diagnostik, Risikostratifizierung und Therapie der akuten Lungenembolie – Update 2026
L. Hobohm1#2, K. Stannek1 und K. Keller1
1Zentrum für Kardiologie, Kardiologie I, Universitätsmedizin Mainz, 2Centrum für Thrombose und Hämostase, Universitätsmedizin Mainz
Die akute Lungenembolie (LE) gilt als lebensbedrohliches Ereignis und gehört gemeinsam mit der tiefen Beinvenenthrombose zu dem Krankheitsbild der venösen Thromboembolie (VTE). Bei der akuten LE kommt es zu einem thromboembolischer Verschluss der arteriellen Lungenstrohmbahn. Die akute LE hat eine jährlichen Inzidenz von 100 – 200 Fällen pro 100.000 Einwohner und ist die dritthäufigste zum Tode führende Herz-Kreislauf-Erkrankung. In diesem Übersichtsartikel werden die aktuellen Empfehlungen deutscher und internationaler Leitlinien sowie die neuesten Erkenntnisse zur Risikostratifizierung und Behandlungsstrategien zusammengefasst. Insbesondere im Hinblick auf aktuelle Daten der Reperfusionstherapie mittels Katheter-gestützten Reperfusionsverfahen in der Akutphase als auch im Hinblick auf die verlängerte Antikoagulation bei Patienten mit erhöhten Risiko für eine Rezidivereignis einer VTE.Correspondence to:
Priv.-Doz. Dr. med. Dr. med. univ. Lukas Hobohm
Zentrum für Kardiologie
Centrum für Thrombose und Hämostase (CTH)
Universitätsmedizin Mainz
Langenbeckstr. 1
55131 Mainz
Email: [email protected]
Lungenembolie
Akute Lungenembolie – Notfalltherapie bei hämodynamischer Instabilität
M. Leitner, J.L. Kühnle und T.M. Rixecker
Price
42.00 $
Jahrgang 52 (2026) p. 216 - 223
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 52, Nr. 5/2026, S. 216-223
Akute Lungenembolie – Notfalltherapie bei hämodynamischer Instabilität
M. Leitner, J.L. Kühnle und T.M. Rixecker
Klinik für Innere Medizin V – Pneumologie, Allergologie, Beatmungs- und Umweltmedizin, Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg
Die akute Lungenarterienembolie (LAE) kann durch einen embolusbedingten Gefäßverschluss der pulmonal-arteriellen Strombahn zu einem obstruktiven Schock führen. Im Schockgeschehen ermöglicht vor allem die Echokardiographie die diagnostische Zuordnung. Dieser Übersichtsartikel befasst sich mit der Notfalltherapie bei bestehender oder drohender hämodynamischer Instabilität. Zentrale Elemente der Reperfusionstherapie wie die systemische Thrombolyse und interventionelle Verfahren müssen individuell gegen das Mortalitätsrisiko abgewogen werden. Gerade im Bereich der interventionellen Verfahren werden die Ergebnisse prospektiver Studien zum Vergleich mit der Standardtherapie erwartet. Als Bridging-Verfahren zeigt die extrakorporale Kreislaufunterstützung bei diesem Krankheitsbild auch unter Reanimation relativ hohe Überlebensraten. Eine fundierte, möglichst interdisziplinäre Entscheidungsfindung innerhalb eines Lungenembolie-Teams (Pulmonary Embolism Response Team, PERT) bildet die Basis einer guten Patientenversorgung bei potenziell lebensbedrohlicher Lungenembolie.Correspondence to:
Dr. Torben M. Rixecker
Universitätsklinikum des Saarlandes
Klinik für Innere Medizin V –
Pneumologie, Allergologie, Beatmungs- und Umweltmedizin
Kirrberger Straße
66421 Homburg
Email: [email protected]
Lungenembolie
Gerinnungsmanagement und Antikoagulation nach akuter Lungenembolie
J.L. Kühnle, M. Leitner und T.M. Rixecker
Price
42.00 $
Jahrgang 52 (2026) p. 224 - 230
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 52, Nr. 5/2026, S. 224-230
Gerinnungsmanagement und Antikoagulation nach akuter Lungenembolie
J.L. Kühnle, M. Leitner und T.M. Rixecker
Klinik für Innere Medizin V – Pneumologie, Allergologie, Beatmungs- und Umweltmedizin, Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg
Fundament der Therapie der Lungenarterienembolie ist die Antikoagulation. Bei bestehender oder drohender hämodynamischer Instabilität stehen zusätzlich Reperfusionsverfahren im Vordergrund. Die Wahl der initialen Antikoagulation richtet sich nach der Risikostratifizierung der Patienten. Besondere Gruppen wie schwangere Patientinnen, Patienten mit fortgeschrittener Nierenerkrankung oder Patienten mit persistierender Tumorerkrankung erfordern ein differentes Management. Nach Durchführung der initialen Einleitungstherapie muss in der Erhaltungsphase erwogen werden, welche Patienten einer dauerhaften Antikoagulation oder einer Thrombophiliediagnostik zugeführt werden.Correspondence to:
Dr. Torben M. Rixecker
Universitätsklinikum des Saarlandes
Klinik für Innere Medizin V –
Pneumologie, Allergologie, Beatmungs- und Umweltmedizin
Kirrberger Straße
66421 Homburg
Email: [email protected]
Lungenembolie
Chronisch thromboembolische pulmonale Hypertonie
A.J. Omlor, K. Rososinska, A. Krill, E. Sulollari, R. Bals, M. Leist, M. Mustafi und F. Langer
Price
42.00 $
Jahrgang 52 (2026) p. 231 - 238
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 52, Nr. 5/2026, S. 231-238
Chronisch thromboembolische pulmonale Hypertonie
A.J. Omlor1, K. Rososinska1, A. Krill1, E. Sulollari1, R. Bals1, M. Leist2, M. Mustafi3 und F. Langer3
1Klinik für Innere Medizin V – Pneumologie, Allergologie, Beatmungs- und Umweltmedizin, Universitätsklinikum des Saarlandes, 2Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Universitätsklinikum des Saarlandes, 3Klinik für Thoraxchirurgie, Universitätsklinikum des Saarlandes
Die chronisch thromboembolische pulmonale Hypertonie (CTEPH) ist eine Form der pulmonalen Hypertonie (PH), die nach unvollständiger Auflösung von Thromben nach Lungenembolie entsteht. Sie führt zu erhöhtem pulmonalem Gefäßwiderstand durch fibrothrombotische Obstruktionen und begleitende Mikrovaskulopathie. Die Diagnostik umfasst u. a. Ventilations-Perfusions-Szintigraphie, CT- und Subtraktionsangiographie sowie Rechtsherzkatheter. Die interdisziplinäre Diagnosestellung durch ein spezialisiertes Team (MDT) ist essenziell. Therapeutisch stehen pulmonale Endarteriektomie (PEA), Ballonpulmonalisangioplastie (BPA) und medikamentöse Optionen (Riociguat und Treprostinil) zur Verfügung. Die Therapieentscheidung erfolgt individuell im MDT. Die PEA ist bei operabler CTEPH Mittel der Wahl mit exzellentem Langzeitüberleben. Bei inoperablen Fällen oder residualer PH nach PEA sind BPA und medikamentöse Therapie wirksam. Ein multimodaler Therapieansatz wird zunehmend etabliert. Eine Reevaluation nach Therapieabschluss wird empfohlen. Durch spezialisierte Zentren und moderne Therapiekonzepte konnte die 3-Jahres-Überlebensrate inzwischen auf über 90% gesteigert werden.Correspondence to:
PD Dr. med. Albert Omlor, B.Sc.
Klinik für Innere Medizin V –
Pneumologie, Allergologie, Beatmungs- und Umweltmedizin
Universitätsklinikum des Saarlandes
Kirrberger Str. 100
66421 Homburg
Email: [email protected]
Lungenembolie
Nachsorge nach venöser Thromboembolie
M. Held
Price
42.00 $
Jahrgang 52 (2026) p. 239 - 244
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 52, Nr. 5/2026, S. 239-244
Nachsorge nach venöser Thromboembolie
M. Held1#2#3
1Ihre Lungenpraxis, Ambulantes Zentrum für Pneumologie, Campus Innopark, Kitzingen, 2Medizinische Klinik mit Schwerpunkt Pneumologie und Beatmungsmedizin, Klinikum Würzburg Mitte, 3Medizinische Fakultät der Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Die Lungenembolie-Nachsorge als strukturierte Form der Betreuung von Patient/-innen mit stattgehabten Thromboembolien umfasst die Verhinderung thromboembolischer Rezidive und Blutungskomplikationen, die Erkennung von kardiovaskulären, malignen und entzündlich-immunologischen Komorbiditäten und die Erkennung, Differenzierung und Therapie von Belastungseinschränkungen. Die Antikoagulation dient der Verhinderung von Rezidiven. Die Dauer ist unter Bewertung des Rezidiv-Risikos und Abwägung des Blutungsrisikos festzulegen, Risikorechner können unterstützen. Einen Einfluss auf das Vorgehen kann die initiale Erscheinungsform als akute, akut auf chronische oder primär chronische Thromboembolie haben. Daher sollte diese bei Diagnosestellung einer Thromboembolie adäquat erfasst werden. Funktionelle Einschränkungen nach Lungenembolie sind häufig und können durch chronisch-thromboembolische pulmonale Erkrankung (CTEPD), durch Komorbiditäten, einen erworbenen Alltagstrainingsmangel oder auch psychische Komorbiditäten bedingt sein. Entzündlich immunologische oder maligne Erkrankungen können zur Thromboembolie prädisponieren, ohne zuvor bekannt zu sein. Kardiovaskuläre Begleiterkrankungen sind differenzialdiagnostisch bei Leistungseinschränkungen zu berücksichtigen. Zur Erkennung von bisher nicht bekannten Komorbiditäten werden eine eingehende Anamnese unter Erfassung vorheriger Vorsorgeuntersuchungen, eine sorgfältige körperliche Untersuchung, eine Basislaboruntersuchung und bei sich ergebendem klinischen Verdacht weiterführende Untersuchungen empfohlen. Über die Aufgabenverteilung zwischen hausärztlicher, sich zunehmend spezialisierender ambulanter fachärztlicher Medizin und klinisch-stationärer Zentren sind regionale Abstimmungen zwischen den Versorgern sinnvoll.Correspondence to:
Professor Dr. med. Matthias Held
Ihre Lungenpraxis, Campus Innopark
Steigweg 24
97318 Kitzingen
Email: [email protected]
Jahrgang 52 (2026) p. 245 - 250
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 52, Nr. 5/2026, S. 245-250
Industrienachrichten
Prävention und Früherkennung in der Nephrologie, Teil 1
Editorial: Prävention und Früherkennung von Nierenkrankheiten – The Ealier, the Better
H. Frank
Jahrgang 55 (2026) p. 203 - 204
Abstract
Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Jahrgang 55, Nr. 5/2026, S. 203-204
Editorial: Prävention und Früherkennung von Nierenkrankheiten – The Ealier, the Better
H. Frank
Prävention und Früherkennung in der Nephrologie, Teil 1
Prävention von Nierenerkrankungen: Kontrolle und Optimierung der Gefäß-Risikofaktoren
H. Frank
Price
42.00 $
Jahrgang 55 (2026) p. 205 - 210
Abstract
Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Jahrgang 55, Nr. 5/2026, S. 205-210
Prävention von Nierenerkrankungen: Kontrolle und Optimierung der Gefäß-Risikofaktoren
H. Frank
Nephrologie und Dialyse, ANregiomed, Klinikum Ansbach
Die Niere ist ein Gefäßorgan.
Vaskuläre Schädigungen der Niere (Formen der Mikro- und Makroangiopathie), verursacht durch arterielle Hypertonie und Diabetes mellitus, machen einen Großteil der Ursachen der Dialysepflichtigkeit in Deutschland aus. Die Optimierung von Gefäßrisikofaktoren ist für nierenkranke Patienten aus drei Gründen indiziert:
1) Zur Primärprävention von gefäßbedingten Nierenerkrankungen ist es wichtig, dass alle Gefäßrisikofaktoren, also Faktoren des metabolischen Syndroms mit Bluthochdruck, Störungen des Glukosestoffwechsels, Hyper- und Dyslipidämie, körperlich inaktiver Lebensstil, übermäßige Kalorienzufuhr mit der Folge von Übergewicht und Adipositas, sowie weitere Faktoren wie Hyperurikämie und Rauchen vermieden bzw. optimal kontrolliert und therapiert werden.
2) Arterielle Hypertonie und Diabetes mellitus sind die hauptsächlichen Treiber für die Progression einer chronischen Niereninsuffizienz, unabhängig von der Genese der renalen Grunderkrankung. Auch aus diesem Grund ist es wichtig, dass durch optimale Einstellung der Risikofaktoren, insbesondere Erreichen des individuell optimalen Zielblutdrucks und Glukose-Stoffwechselkontrolle eine Progressionshemmung erreicht werden kann (Sekundärprävention). Die Einstellung der Risikofaktoren Bluthochdruck und Diabetes mellitus soll unter Auswahl von Substanzen mit organprotektiver Zielsetzung (Blocker des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems, SGL-T2-Hemmer, GLP1-Rezeptoragonisten) erfolgen.
3) Kardiovaskuläre Komplikationen sind Haupttodesursache bei nierenkranken Patienten. Die Gefäß-Risikofaktoren, allen voran arterielle Hypertonie und Diabetes mellitus, wirken sich sowohl für die Progression der CKD als auch für die kardiovaskuläre Morbidität und Mortalität negativ aus. Die Einstellung der vaskulären Risikofaktoren ist somit neben der renalen Progressionshemmung auch für die Optimierung der kardiovaskulären Prognose per se indiziert (Tertiärprävention).Correspondence to:
Prof. Dr. med. Helga Frank, MHBA
ANregiomed, Klinikum Ansbach
Escherichstraße 1
91522 Ansbach
Email: [email protected]
Prävention und Früherkennung in der Nephrologie, Teil 1
Früherkennung der Chronischen Nierenkrankheiten
J. Galle und J. Weinmann-Menke
Price
42.00 $
Jahrgang 55 (2026) p. 211 - 218
Abstract
Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Jahrgang 55, Nr. 5/2026, S. 211-218
Früherkennung der Chronischen Nierenkrankheiten
J. Galle1 und J. Weinmann-Menke2
1Klinikum Lüdenscheid, 2Universitätsmedizin Heidelberg
Chronische Nierenkrankheiten (chronic kidney disease; CKD) sind weltweit und somit auch in Deutschland auf dem Vormarsch. Die Publikation der „Global Burden of Disease CKD Collaborators“ vom November 2025 listet CKD auf Platz neun der globalen Ursachen für Versterben, und prognostiziert, dass bis zum Jahre 2040 diese Position auf Platz vier oder fünf aufrückt. Die Ursachen hierfür sind vielfältig und unterscheiden sich weltweit. Klimaveränderungen spielen ebenso eine Rolle wie metabolische Erkrankungen infolge Lifestyle-Entwicklungen oder genetische Disposition, als auch unterschiedliche ökonomische Grundlagen und eine älter werdende Gesellschaft. Für das Jahr 2023 wird geschätzt, dass weltweit 9,1%, entsprechend 778 Millionen Menschen an einer CKD leiden. Die Implikationen für die Individuen sowie für unser Gesundheitssystem sind selbst-evident, da CKD die Lebensqualität ebenso wie die Lebenserwartung negativ beeinflusst, und die Behandlung im fortgeschrittenen Stadium mit Nierenersatztherapie teuer ist. Zwanglos lässt sich daraus auch die zunehmende Bedeutung der Früherkennung der CKD ableiten. Klar ist auch, dass die Früherkennung der CKD nicht alleine auf fachärztlicher Ebene geleistet werden kann, sondern dass vielmehr die hausärztliche Versorgung hier eine Schlüsselrolle einnimmt. Das bedeutet weiterhin, dass die Schnittstelle zwischen hausärztlicher und fachärztlicher Versorgung in den Fokus rückt. Auf diesem Gebiet hat sich unter anderem mit der Publikation der DEGAM-Leitlinie: „Nicht nierenersatztherapiepflichtige chronische Nierenkrankheit in der Hausarztpraxis“ einiges getan. In dieser Übersicht soll das Hauptaugenmerk auf die klinische Relevanz der Früherkennung der CKD sowie auf die dafür notwendigen technischen und politischen Schritte gerichtet werden.Correspondence to:
Prof. Dr. med. Jan Galle
Direktor der Klinik für Nephrologie und Dialyseverfahren
Klinikum Lüdenscheid
Paulmannshöher Strasse 14
58515 Lüdenscheid
Email: [email protected]
Prävention und Früherkennung in der Nephrologie, Teil 1
Prävention und Früherkennung des ANV im Krankenhaus und auf der Intensivstation
A. Harth und A. Jörres
Price
42.00 $
Jahrgang 55 (2026) p. 219 - 228
Abstract
Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Jahrgang 55, Nr. 5/2026, S. 219-228
Prävention und Früherkennung des ANV im Krankenhaus und auf der Intensivstation
A. Harth und A. Jörres
Medizinische Klinik I mit Nephrologie, Transplantationsmedizin und internistische Intensivmedizin, Klinikum Köln-Merheim der Universität Witten/Herdecke
Die akute Nierenschädigung (AKI) stellt ein zentrales Problem der stationären Medizin dar und ist das häufigste Organversagen bei im Krankenhaus behandelten Patient/-innen. Dabei ist das AKI keine monolithische Entität, sondern ein heterogenes Syndrom mit unterschiedlicher Ätiologie. Bereits milde AKI-Stadien sind assoziiert einem erhöhten Risiko für die Entwicklung oder Progression einer chronischen Nierenerkrankung und gehen mit einer signifikant erhöhten Mortalität einher. Dennoch wird das AKI im klinischen Alltag oft verspätet diagnostiziert oder bleibt gänzlich unerkannt. Dies gilt in besonderem Maße für ältere Patient/-innen mit eingeschränkter renaler Reserve, bei denen Veränderungen des Serumkreatinins nicht selten verzögert auftreten und klinisch unterschätzt werden. Vor diesem Hintergrund kommen der strukturierten Früherkennung und Prävention des AKI im Krankenhaus und auf der Intensivstation eine entscheidende Bedeutung zu.Correspondence to:
Prof. Dr. Achim Jörres
Medizinische Klinik I mit Nephrologie, Transplantationsmedizin und internistische Intensivmedizin
Klinikum Köln-Merheim der Universität Witten/Herdecke
Ostmerheimer Str. 200
51109 Köln
Email: [email protected]
Prävention und Früherkennung in der Nephrologie, Teil 1
Früherkennung autoimmunologischer System- und glomerulärer Erkrankungen: Klinische Warnsignale und diagnostische Bedeutung des Urinsediments
C. Morath
Price
42.00 $
Jahrgang 55 (2026) p. 229 - 237
Abstract
Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Jahrgang 55, Nr. 5/2026, S. 229-237
Früherkennung autoimmunologischer System- und glomerulärer Erkrankungen: Klinische Warnsignale und diagnostische Bedeutung des Urinsediments
C. Morath
Klinikum Nürnberg, Campus Süd, Klinik für Innere Medizin 4, Schwerpunkte Nephrologie und Hypertensiologie, Universitätsklinik der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität, Nürnberg
Autoimmunologisch vermittelte Systemerkrankungen sowie glomeruläre Erkrankungen stellen eine bedeutende Ursache progredienter Nierenfunktionseinschränkungen dar. Die frühzeitige Identifikation einer aktiven glomerulären Entzündung ist hierbei prognoseentscheidend, da eine verzögerte Diagnosestellung und damit ein verspäteter Therapiebeginn zu irreversiblen glomerulären sowie tubulo-interstitiellen Schädigungen führen kann. In der klinischen Praxis kommt der Urindiagnostik eine zentrale Rolle zu. Insbesondere das manuelle Urinsediment ermöglicht eine frühzeitige Differenzierung zwischen glomerulärer und nicht glomerulärer Hämaturie und liefert darüber hinaus wichtige Hinweise auf die entzündliche Aktivität in der Niere. Der vorliegende Beitrag fasst klinische Warnsignale sowie typische Befunde im manuellen Urinsediment zusammen, die gemeinsam eine frühzeitige Diagnose glomerulärer Erkrankungen erlauben. Im Fokus steht dabei die Hämaturie als Leitsymptom, sowohl bei ansonsten gesunden, asymptomatischen Personen als auch bei Patienten mit Verdacht auf eine (rapid-progrediente) Glomerulonephritis, die als nephrologischer Notfall sofortiges Handeln erfordert.Correspondence to:
Prof. Dr. med. Christian Morath
Klinikum Nürnberg, Campus Süd
Klinik für Innere Medizin 4,
Schwerpunkte Nephrologie und Hypertensiologie
Universitätsklinik der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität
Breslauer Str. 201
90471 Nürnberg
Email: [email protected]
Jahrgang 55 (2026) p. 238 - 242
Abstract
Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Jahrgang 55, Nr. 5/2026, S. 238-242
Industrienachrichten
Original
Evaluation of mineral-focused nutritional composition in commercial kimchi
Jihye Hong, Yun-Jung Bae, Su-Ryeon Han, and Mi-Kyeong Choi
Price
42.00 $
p. 0 - 8
Abstract
Jihye Hong1, Yun-Jung Bae2, Su-Ryeon Han1, and Mi-Kyeong Choi1
1Department of Food and Nutrition, Kongju National University, Yesan, and 2Major in Food and Nutrition, Korea National University of Transportation, Jeungpyeong, Republic of Korea
Objective: This study aimed to evaluate the mineral-focused nutritional composition of commercially available kimchi. Materials and methods: Nutritional information for 428 kimchi products was obtained from the Korea Ministry of Food and Drug Safety’s processed food database. In addition, a nutritional survey and mineral content analysis were conducted on commercially available baechukimchi (n = 63), followed by a nutritional assessment according to kimchi type. Results: Among all the manufactured and processed kimchi products, baechukimchi accounted for ~ 60% of the products produced. Among the commercially available kimchi products, fresh kimchi had the highest price per 100 g. Stir-fried kimchi had the highest energy, fat, and saturated fat contents. Stuffed kimchi had the highest protein, carbohydrate, and sugar contents, whereas aged kimchi exhibited the highest Na content. In the mineral content analysis of commercially available baechukimchi, the Ca, K, and Mg levels were highest in stuffed kimchi; the P, Zn, and Cu levels were highest in stir-fried kimchi; and the Mn level was highest in seasoned kimchi. Based on a single serving of total kimchi products, the Mo and Cr contents exceeded 10% of the reference values at 14.3% and 12.5%, respectively. The index of nutritional quality for all kimchi products exceeded 1, ranging from 1.44 for Zn to 26.8 for Mo. Conclusion: Despite being a salted food with a high Na content, kimchi is a mineral-dense food that can contribute to the intake of various dietary minerals when it is consumed in appropriate amounts.Correspondence to:
Mi-Kyeong Choi, PhD, Department of Food and Nutrition, Kongju National University, 54 Daehak-ro, Yesan 32439, South Korea
Email: [email protected]
case studies
Co-prescription of metformin and glucagon-like peptide-1 receptor agonists and metformin-associated lactic acidosis: A case series
Hamed Hussain, Mustafa Ali, Koravich Lorlowhakarn, Maria Christina Capistrano, Vaidyanathapuram S. Balakrishnan, and Bertrand L. Jaber
Volume 14 (2026) p. 39 - 45
Abstract
Clinical Nephrology – Case Studies, Vol. 14/2026 (39-45)
Co-prescription of metformin and glucagon-like peptide-1 receptor agonists and metformin-associated lactic acidosis: A case series
Hamed Hussain1,4, Mustafa Ali1,4, Koravich Lorlowhakarn1,4, Maria Christina Capistrano1,2,4, Vaidyanathapuram S. Balakrishnan1,2,3,4, and Bertrand L. Jaber1,2,3,4
1Department of Medicine, 2Division of Nephrology, Boston Medical Center – Brighton, 3Department of Medicine, Tufts University School of Medicine, and 4Department of Medicine, Boston University Chobanian & Avedisian School of Medicine, Boston, MA, USA
Metformin-associated lactic acidosis (MALA) is a rare phenomenon mostly described in the setting of impaired renal elimination or following an acute overdose. While metformin is first-line treatment for type 2 diabetes mellitus, glucagonlike peptide-1 (GLP-1) receptor agonists and glucose-dependent insulinotropic polypeptide (GIP) and GLP-1 dual receptor agonists are frequent add-on agents. Both classes of medications share common gastrointestinal adverse reactions, including decreased appetite, nausea, vomiting, and abdominal pain. We present a series of four critically ill patients with type 2 diabetes mellitus on high-dose metformin who presented with severe MALA following the introduction or dose escalation of a GLP-1 or GIP/GLP-1 dual receptor agonist, or during an acute gastrointestinal illness while also on a maintenance dose of a GLP-1 receptor agonist, requiring acute renal replacement therapy. Prudence must be exercised when co-prescribing these 2 classes of medications with close monitoring of kidney function, possible reduction in metformin dose, and emphasis on sick day rule teaching.Correspondence to:
Bertrand L. Jaber, MD, 736 Cambridge Street, Brighton, MA, 02135 USA
Email: [email protected]
Neph
Education
Perinephric myxoid pseudotumor of fat in kidney transplant recipients: A single-center experience and review of the literature
Srilekha Sridhara, Girish Mour, Amanda Sams, Melissa L. Stanton, Nitin N. Katariya, and Bassam G. Abu Jawdeh
p. 0 - 5
Abstract
Srilekha Sridhara1, Girish Mour1, Amanda Sams2, Melissa L. Stanton3, Nitin N. Katariya4, and Bassam G. Abu Jawdeh1
1Division of Nephrology and Hypertension, 2Department of Radiology, 3Department of Lab Medicine and Pathology, and 4Division of Transplant Surgery, Mayo Clinic, Phoenix, AZ, USA
Perinephric myxoid pseudotumor of fat (PMPF) is a very rare, benign perirenal mass that has been described in patients with advanced and inflammatory kidney disease. On imaging, PMPF can mimic benign and malignant lesions ranging from simple cysts to poorly differentiated malignant liposarcoma. Histologically, it consists of adipose cells, myxoid stroma, spindle cells and inflammatory cells, mainly lymphocytes. Herein, we report on our center’s experience with PMPF in kidney transplant recipients with allograft loss presenting for re-transplant evaluation and provide a review of the existing literature. PMPF often presents as an incidental radiologic finding in end-stage kidney disease patients undergoing evaluation for re-transplantation. It may represent a localized reaction to renal parenchymal inflammation often caused by recurrent rejection, or chronic immunologic intolerance of previous allografts. PMPF is benign but should be differentiated from malignant entities such as well-differentiated liposarcoma.
Correspondence to:
Bassam G. Abu Jawdeh, MD, FASN, FAST, Mayo Clinic Hospital, 5777 E. Mayo Blvd., Phoenix, AZ 85054, USA
Email: [email protected]
Original
Infectious complications with quadruple immunosuppression in the management of persistent rejection in kidney transplants
Sandesh Parajuli, Kurtis J. Swanson, Adam Bregman, Emily E. Zona, Megan Sokup, Neetika Garg, and Didier Mandelbrot
p. 0 - 8
Abstract
Sandesh Parajuli, Kurtis J. Swanson, Adam Bregman, Emily E. Zona, Megan Sokup, Neetika Garg, and Didier Mandelbrot
Division of Nephrology, Department of Medicine, University of Wisconsin School of Medicine and Public Health, Madison, WI, USA
Background: Persistent rejection despite aggressive management is common among kidney transplant recipients (KTRs). One approach is to treat the rejection and also intensify the maintenance immunosuppression by adding belatacept to the standard triple immunosuppressive regimen. To the best of our knowledge, the safety of this approach has not been previously reported. Materials and methods: In this study, we included all patients who had persistent microvascular inflammation (MVI) on two or more sequential biopsies and were treated according to the standard of care for rejection. Cases were selected based on the maintenance of quadruple immunosuppression after persistent rejection management. Controls were selected by matching some of the baseline characteristics for patients who were maintained on a standard triple immunosuppressive regimen only. Results: 15 KTR cases were compared with 21 KTR controls. The median number of rejection episodes before adding belatacept was 3 (IQR 2 – 4), with a mean interval from transplant to the initiation of quadruple immunosuppression of 43.6 months. By the end of the analysis, 10 (67%) cases and 15 (71%) controls (p = 0.76) had infectious complications. The most common infectious complications in the cases were urinary tract infection and pyelonephritis, while BKV was more common in controls. All but 1 case had a follow-up biopsy after quadruple immunosuppression. Of the cases and controls, all but control had persistent rejection. Conclusion: While many infectious complications were observed in this high-risk population with resistant MVI, the safety profile of quadruple immunosuppression seems comparable to that of triple immunosuppression. Although initial efficacy experience was not encouraging in this series, larger controlled studies are needed to better define the benefits and risks of this approach.
Correspondence to:
Sandesh Parajuli, MD, 4175 MFCB, 1685 Highland Ave, Madison, WI 53705, USA
Email: [email protected]
Original
Development of a pain intensity estimation model in breast cancer survivors using quantile regression: A nationwide claims-based cohort study
Jin Lee, Alexsandre Chan, Juhee Cho, and Hwa Jeong Seo
Price
42.00 $
p. 0 - 6
Abstract
Jin Lee1,2, Alexsandre Chan3, Juhee Cho1,2,4,5, and Hwa Jeong Seo6,7
1Department of Clinical Research Design and Evaluation, SAIHST, 2Center for Clinical Epidemiology, Samsung Medical Center, Sungkyunkwan University, Seoul, South Korea, 3Department of Clinical Pharmacy Practice, School of Pharmacy & Pharmaceutical Sciences, University of California, Irvine, CA, USA, 4Cancer Education Center, Samsung Comprehensive Cancer Center, Samsung Medical Center, Sungkyunkwan University School of Medicine, 5Department of Digital Health, Department of Clinical Research Design and Evaluation, SAIHST, Sungkyunkwan University, Seoul, 6Medical Informatics and Health Technology (MiT), Department of Healthcare Industry Management, and 7Global Healthcare Research Institute, Gachon University, Seongnam, South Korea
Objective: In patients in whom pain cannot be objectively evaluated, achieving high compliance with symptom management is challenging. This study aimed to estimate pain-related factors and pain intensity in patients with breast cancer according to prescription history of analgesics. Materials and methods: Pain intensity was rated according to low, moderate, and high cumulative analgesic consumption score (CACS). CACS-based quantile regression analysis was performed considering sociodemographic (age, income, and disease duration), index-related (body mass index (BMI) and Charlson Comorbidity Index (CCI)), and surgery- and treatment-related variables. Results: In the mild pain group (Q1), age (≥ 50 years; β<sub>Q1</sub> = 0.5803) and BMI (≥ 25; β<sub>Q1</sub> = 0.7062) -affected the pain estimate. In the moderate-pain group (Q2), age (≥ 50 years; β<sub>Q2</sub> = 1.0380), BMI (≥ 25; β<sub>Q2</sub> = 0.9011), CCI (≥ 3; β<sub>Q2</sub> = 0.6106) and radiation therapy (yes; β<sub>Q2</sub> = 0.5652) affected pain intensity. In the severe-pain group (Q4), age (≥ 50 years; β<sub>Q4</sub> = 7.002), BMI (≥ 25; β<sub>Q4</sub> = 6.2800), CCI (≥ 3; β<sub>Q4</sub> = 3.4480), lymph node dissection (yes; β<sub>Q4</sub> = 2.4420), and lymphedema (yes; β<sub>Q4</sub> = 4.6580) affected pain estimate. Conclusion: Among patients with breast cancer, older age, longer disease duration, higher BMI and CCI, prior lymph node dissection, and lymphedema presence may contribute to more severe pain symptoms. These findings may pave the way for the development of preemptive pain intervention for patients with breast cancer.
Correspondence to:
Juhee Cho or Hwa Jeong Seo, Medical informatics and health Technology (MiT), Department of Healthcare Industry Management, Gachon University, 1342 Seongnamdaero, Sujeong-gu, Seongnam 13120, Gyeinggi-do, South Korea
Email: [email protected]
Original
Pharmacokinetic evaluation of two oral formulations of chlorpromazine in healthy subjects
Hyo-Jin Min, Jun Gi Hwang, Young-Sim Choi, and Min Kyu Park
Price
42.00 $
p. 0 - 6
Abstract
Hyo-Jin Min1, Jun Gi Hwang2,3, Young-Sim Choi1, and Min Kyu Park2,3
1Cheongju Osong National Advanced Clinical Trial Center, ChungBuk National University Hospital, 2Department of Clinical Pharmacology, ChungBuk National University College of Medicine, and 3Department of Clinical Pharmacology and Therapeutics, ChungBuk National University Hospital, Cheongju-si, Republic of Korea
Chlorpromazine is a first-generation antipsychotic agent that exerts its therapeutic effects primarily by antagonizing dopamine D2 receptors. This randomized, open-label, single-dose, two-period, two-sequence crossover study was conducted to evaluate the pharmacokinetic bioequivalence of two oral formulations of chlorpromazine 100 mg: Neomazine tablets (Whan In Pharmaceutical Co., Ltd.) and Chlorpromazine HCl tablets (Myung In Pharmaceutical Co., Ltd.). A total of 70 subjects were randomized, and 61 completed both treatment periods. Blood samples were collected at predefined intervals up to 72 hours post dose to assess pharmacokinetic parameters, including maximum plasma concentration (C<sub>max</sub>) and the area under the plasma concentration–time curve to the last measurable concentration (AUC<sub>last</sub>). Safety was assessed through monitoring of adverse events (AEs), clinical laboratory tests, vital signs, physical examinations, and 12-lead electrocardiograms. The geometric mean ratios (90% confidence intervals) for C<sub>max</sub> and AUC<sub>last</sub> were 1.0490 (0.9534 – 1.1542) and 0.9941 (0.9261 – 1.0671), respectively, falling within the accepted bioequivalence range of 0.80 – 1.25. Among the 70 subjects who received at least 1 dose, 116 AEs were reported in 48 individuals; all were mild in intensity and resolved without sequelae, and no serious AEs occurred. These findings confirm the pharmacokinetic bioequivalence and favorable tolerability of the two formulations under fasting conditions in healthy adults and support the use of Neomazine as a therapeutically equivalent and clinically interchangeable alternative to Chlorpromazine HCl.
Correspondence to:
Min Kyu Park, MD, PhD, Department of Clinical Pharmacology and Therapeutics, ChungBuk National University Hospital, Cheongju-si, Republic of Korea
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Case Report
Does the teicoplanin skin test predict IgE-mediated hypersensitivity?
Nur Betül Baştuğ İnan, Özge Göktürk, Yavuz Karahan, and Kurtuluş Aksu
Volume 10 (2026) p. 98 - 100
Abstract
Allergologie select, Vol. 10/2026 (98-100)
Does the teicoplanin skin test predict IgE-mediated hypersensitivity?
Nur Betül Baştuğ İnan, Özge Göktürk, Yavuz Karahan, and Kurtuluş Aksu
Division of Immunology and Allergy, Department of Chest Diseases, Ankara Atatürk Sanatoryum Training and Research Hospital, University of Health Sciences, Ankara, Türkiye
Various delayed-type hypersensitivity reactions have been reported following teicoplanin administration, including drug rash with eosinophilia and systemic symptoms (DRESS syndrome), and acute generalized exanthematous pustulosis (AGEP). Until recently, IgE-mediated hypersensitivity reactions to teicoplanin were considered to be rare. However, reports of such reactions have increased in recent years. These case reports also suggest that teicoplanin skin testing can predict IgE-mediated hypersensitivity reactions. In the present case, teicoplanin skin prick and intradermal tests were negative, yet an immediate skin reaction occurred during provocation.Correspondence to:
Kurtuluş Aksu, MD, Professor in Allergy and Pulmonology, Ankara Atatürk Sanatoryum Eğitim ve Araştırma Hastanesi, 06280, Keçiören, Ankara, Türkiye
Email: [email protected]