Verdauungskrankheiten

Barrett-Ösophagus. Weißlichtendoskopie.

Die Barrett-Schleimhaut ist als Zylinderepithelmetaplasie des Ösophagus eine Komplikation der gastroösophagealen Refluxerkrankung (GERD), also des partiellen Zurücklaufens von saurem Mageninhalt in die Speiseröhre. Die Umwandlung von Plattenepithel in Zylinderepithel führt zu einer innerlichen Verkürzung der Speiseröhre, woher auch der griechische Name rührt. Als Präkanzerose birgt die Erkrankung das Risiko der malignen Progression in ein Adenokarzinom, ein Tumor mit immer noch schlechter Prognose. Fortschritte in den endoskopischen Resektions- und Ablationstechniken haben die dysplastische Barrett-Schleimhaut mittlerweile zu einem primär endoskopisch behandelbaren Krankheitsbild gemacht.

Mittlerweile konnte gezeigt werden, dass das Risiko der malignen Transformation in den letzten Jahrzehnten offensichtlich überschätzt wurde. Aus diesem Grund werden die nationalen und internationalen Leitlinien überarbeitet. In diesem Artikel werden die aktuellen Erkenntnisse bezüglich der endoskopischen Resektion einer dysplastischen Barrett-Schleimhaut oder eines frühen Barrett-Karzinoms sowie der ösophagealen Radiofrequenzablation (RFA) zusammengefasst. Fortschritte in den endoskopischen Resektions- und Ablationstechniken haben die dysplastische Barrett-Schleimhaut mittlerweile zu einem primär endoskopisch behandelbaren Krankheitsbild gemacht. Weiterlesen?

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Editor-in-Chief
Prof. Dr. med. Joachim Labenz
Privatpraxis für Gastroenterologie
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