Allergologie, Jahrgang 34 - März (152 - 158)

Ernährungstherapie bei Unverträglichkeit gegenüber oral aufgenommenem Histamin
I. Reese
Ernährungsberatung und -therapie, München

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DOI 10.5414/ALP34152

Abstrakt

Unverträglichkeitsreaktionen nach Verzehr histaminhaltiger Speisen und Getränke werden häufig als Ursache von Beschwerden vermutet, für die sich kein allergischer Pathomechanismus nachweisen lässt. Aufgrund bisher fehlender objektiver Parameter, den Verdacht auf ein solches Krankheitsbild zu untermauern, wird die Diagnose rein klinisch gestellt. Dabei sind die Sicherung des tatsächlich vorhandenen Zusammenhangs zwischen Patientenangaben und reproduzierbaren Reaktionen, die Identifikation des oder der Auslöser(s) und der differenzialdiagnostische Ausschluss anderer Erkrankungen unerlässliche Bestandteile der Diagnostik. Bei nachweisbarer Unverträglichkeit ist es notwendig, den Betroffenen individuell zu beraten. Pauschallisten mit umfangreichen Verboten schränken Betroffene zu stark ein und erhöhen oftmals den Leidensdruck durch unnötige Restriktion. Ziel der Ernährungstherapie ist es, die Beschwerden auf ein Minimum zu reduzieren und gleichzeitig eine hohe Lebensqualität weitgehend zu erhalten.

Autoreninformation

Autoren

Abteilungen

  • Ernährungsberatung und -therapie, München

Adresse

Dr. Imke Reese
Ernährungsberatung und -therapie
Schwerpunkt Allergologie
Ansprengerstraße 19
D–80803 München
Email: [email protected]

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Citation

I. Reese.Ernährungstherapie bei Unverträglichkeit gegenüber oral aufgenommenem Histamin. 2011; 34: 152-158. doi: 10.5414/ALP34152.

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