Allergologie, Jahrgang 33 - Juni (259 - 266)

Nahrungsmittelallergie und diätetische Maßnahmen
I. Reese
Ernährungsberatung und -therapie, München

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DOI 10.5414/ALP33259

Abstrakt

Aus Sicht der Betroffenen spielen Nahrungsmittel bei der Beeinflussung ihres Hautbilds eine entscheidende Rolle. Das führt dazu, dass sich viele Patienten freiwillig Diäten unterwerfen, die meist keinen nachvollziehbaren Nutzen bringen, die Nährstoffversorgung und die Lebensqualität aber maßgeblich einschränken. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, gemeinsam mit den Betroffenen durch eine fundierte Diagnostik herauszufinden, ob Ernährungsfaktoren individuell klinisch eine Rolle spielen. Dabei sind auch mögliche Spätreaktionen zu berücksichtigen. Gerade für solche verzögerten Reaktionen können Ernährungs- und Symptomtagebücher eine wichtige Hilfe liefern. Werden Nahrungsmittel als Auslöser identifiziert, muss im Rahmen einer Ernährungstherapie eine Aufklärung zum Vorkommen und zur Meidung des oder der Auslöser erfolgen sowie ein geeigneter Ersatz gefunden werden. Diese Maßnahmen bilden die Grundlage für eine erfolgreiche Umsetzung der therapeutischen Empfehlungen in den Alltag und damit für eine hohe Lebensqualität. Erreichbar ist dieses Vorgehen durch eine gute Kooperation zwischen Hautarzt/Allergologen und einer allergologisch erfahrenen Ernährungsfachkraft.

Autoreninformation

Autoren

Abteilungen

  • Ernährungsberatung und -therapie, München

Adresse

Dr. rer. medic. Imke Reese
Ernährungsberatung und -therapie
Ansprengerstraße 19
D–80803 München
Email: [email protected]

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Citation

I. Reese.Nahrungsmittelallergie und diätetische Maßnahmen. 2010; 33: 259-266. doi: 10.5414/ALP33259.

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