Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 35 - Oktober (451 - 455)

Schlaf und Atmung bei restriktiven Lungenerkrankungen – Diagnostik und Therapie
K.H. Rühle, K.J. Franke, G. Nilius
Klinik für Pneumologie, HELIOS Klinik Ambrock, Hagen, Universität Witten-Herdecke

   

 

DOI 10.5414/ATP35451

Abstrakt

Bei schwergradigen restriktiven Lungenerkrankungen wie Lungenfibrose, Thoraxwanderkrankungen und neuromuskulären Erkrankungen werden pathologische Atmungsstörungen mit Verminderung des Atemzugvolumens und alveolärer Hypoventilation während des Schlafes beobachtet. Arousal-Reaktionen lösen vegetative Störungen wie unter anderem Blutdruckanstieg und Herzfrequenzerhöhung aus. Die Störungen der Atemtätigkeit verursachen erhebliche Änderungen der Schlafstruktur mit Konsequenzen für die Tagesbefindlichkeit, Lebensqualität und Lebenserwartung. Die Diagnose des Schweregrades und die Verschlechterung der Atmungsstörung kann mit geringem Aufwand am Tage mittels Lungenfunktionsuntersuchungen und frühzeitig durch eine Polysomnografie erfolgen. Nächtliche nichtinvasive Beatmung führt zu einer Verbesserung der nächtlichen Ventilation, des Gasaustausches und der Schlafarchitektur. In der vorliegenden Übersicht wird insbesondere auf die den Erkrankungen zugrunde liegenden Pathomechanismen sowie auf die neueren diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten näher eingegangen.

Autoreninformation

Autoren

Abteilungen

  • Klinik für Pneumologie, HELIOS Klinik Ambrock, Hagen, Universität Witten-Herdecke

Adresse

Prof. Dr. med. K.-H. Rühle
Klinik für Pneumologie
HELIOS Klinik Ambrock
Ambrockerweg 60
D–58091 Hagen
Email: [email protected]

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Citation

K.H. Rühle, K.J. Franke und G. Nilius.Schlaf und Atmung bei restriktiven Lungenerkrankungen – Diagnostik und Therapie. 2009; 35: 451-455. doi: 10.5414/ATP35451.

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