Dermatologie in Beruf und Umwelt, Jahrgang 57 - 1. Quartal (3 - 17)

Bamberger Merkblatt: Begutachtungsempfehlungen für die Begutachtung von Haut- und Hautkrebserkrankungen - Teil II: Hautkrebserkrankungen
T.L. Diepgen1, C. Bernhard-Klimt2, O. Blome3, S. Brandenburg4, D. Dienstbach5, H. Drexler6, P. Elsner7, M. Fartasch8, K.H. Frank9, S.M. John10, P. Kleesz11, A. Köllner12, S. Letzel16, H. Otten3, W. Pappai13, W. Römer14, E. Rogosky3, J. Sacher15
1 Abt. Klinische Sozialmedizin, Berufs- und Umweltdermatologie, Univ.-Klinikum, Heidelberg, 2 Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz, Saarbrücken, 3 DGUV, Sankt Augustin, 4 BG für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege, Hamburg, 5 BG der chemischen Industrie, Frankfurt a.M., 6 Univ. Erlangen-Nürnberg, Erlangen, 7 Klinikum der Friedrich-Schiller-Univ. Jena, 8 BGFA, Bochum, 9 BG der Bauwirtschaft, 1  0 Univ. Osnabrück, 1  1 BG Nahrungsmittel und Gaststätten, Mannheim, 1  2 Duisburg, 1  3 Maschinenbau- und Metall-BG, Köln, 1  4 BG Metall Nord Süd, Hannover, 1  5 BG der chemischen Industrie, Köln, 1  6 Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin, Universität Mainz, und 1  7 Hautarztpraxis, Werne

   

 

DOI 10.5414/DBP57003

Abstrakt

Die nachfolgenden Begutachtungsempfehlungen richten sich in erster Linie an den berufsdermatologischen Gutachter, der bei einer fraglich berufsbedingten Hautkrankheit eine Aussage über den ursächlichen Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit, die besonderen versicherungsrechtlichen Voraussetzungen und die durch die Folgen der Hautkrankheit bedingte Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE) trifft. Der hier publizierte Teil II des vollständig überarbeiteten “Bamberger Merkblattes” bezieht sich auf Hauttumore, wie Plattenepithelkarzinome, inklusive des Bowen-Karzinoms und deren Vorstufen sowie Basaliome (auch Basalzellkarzinom genannt). Bei einzelnen der nachfolgend behandelten Expositionen ergeben sich Einschränkungen. Dabei ist ausdrücklich berücksichtigt, dass aktinische Keratosen nach der Leitlinie der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft als Carcinomata-in-situ eingestuft werden. Die hier angesprochenen Erkrankungen stellen besondere Anforderungen an den Gutachter bei der Zusammenhangsbeurteilung. Im Unterschied zu den typischen Fällen der BK-Nummer 5101 sind lange Latenzzeiten, zum Teil von mehreren Jahrzehnten, die Regel. Bei den Kriterien für die Feststellungen des Ursachenzusammenhanges muss dies beachtet werden. Die von der Rechtsprechung des Bundessozialgerichtes geforderten formalen Voraussetzungen an ein antizipiertes Sachverständigengutachten sind für Begutachtungsempfehlungen bei Berufskrankheiten vollständig erfüllt worden. Das Bamberger Merkblatt wurde in einer öffentlichen Konsensuskonferenz am 12. Juni 2008 in Potsdam verabschiedet. Die Abschlussdiskussion wird in einem eigenen Berichtsband der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung wiedergegeben. Die Arbeitsgruppe “Bamberger Merkblatt” wurde von Prof. Dr. T.L. Diepgen geleitet. Die Leitung vonseiten der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) erfolgte zunächst von Otto Blome und später von Dr. Heinz Otten und Fred-D. Zagrodnik, die Protokollführung zu Beginn von Frau Elke Rogosky und zuletzt von Fred-D. Zagrodnik. Die Deutsche Dermatologische Gesellschaft war durch die Arbeitsgemeinschaft für Berufs- und Umweltdermatologie durch folgende Personen vertreten: Prof. Dr. T.L. Diepgen, Prof. Dr. P. Elsner, Frau Prof. Dr. M. Fartasch, Prof. Dr. S.M. John, Dr. A. Köllner sowie PD Dr. C. Skudlik. Der Berufsverband deutscher Dermatologen (BVDD) wurde zunächst von Dr. I. Schindera, dann von Dr. A. Köllner und Dr. A. Stary, die Deutsche Gesellschaft für Arbeits- und Umweltmedizin (DGAUM) durch Prof. Dr. H. Drexler und zeitweise auch durch Prof. Dr. S. Letzel (Teil 2), der Verband der Gewerbeärzte durch Frau Dr. C. Bernhard-Klimt vertreten. Für die am häufigsten mit berufsbedingten Hautkrankheiten befassten BGen nahmen folgende Personen teil: Professor Dr. jur. Stephan Brandenburg, Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege; Dieter Dienstbach, Berufsgenossenschaft der chemischen Industrie; Dr. med. Karl Heinz Frank, Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft; Dr. rer. nat. Peter Kleesz, Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten; Ass. Wilfried Pappai, Maschinenbau- und Metall-Berufsgenossenschaft; Dr. jur. Wolfgang Römer, Berufsgenossenschaft Metall Nord Süd; Ass. Joachim Sacher, Berufsgenossenschaft der chemischen Industrie.

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  • 1 Abt. Klinische Sozialmedizin, Berufs- und Umweltdermatologie, Univ.-Klinikum, Heidelberg,
  • 2 Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz, Saarbrücken,
  • 3 DGUV, Sankt Augustin,
  • 4 BG für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege, Hamburg,
  • 5 BG der chemischen Industrie, Frankfurt a.M.,
  • 6 Univ. Erlangen-Nürnberg, Erlangen,
  • 7 Klinikum der Friedrich-Schiller-Univ. Jena,
  • 8 BGFA, Bochum,
  • 9 BG der Bauwirtschaft,
  • 1 
  • 0 Univ. Osnabrück,
  • 1 
  • 1 BG Nahrungsmittel und Gaststätten, Mannheim,
  • 1 
  • 2 Duisburg,
  • 1 
  • 3 Maschinenbau- und Metall-BG, Köln,
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  • 4 BG Metall Nord Süd, Hannover,
  • 1 
  • 5 BG der chemischen Industrie, Köln,
  • 1 
  • 6 Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin, Universität Mainz, und
  • 1 
  • 7 Hautarztpraxis, Werne

Adresse

Prof. Dr. med. Thomas L. Diepgen; Abteilung klinische Sozialmedizin, Berufs- und Umweltdermatologie, Universitätsklinikum Heidelberg, Thibautstraße 3, D–69115 Heidelberg
Email: [email protected]

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T.L. Diepgen, C. Bernhard-Klimt, O. Blome, S. Brandenburg, D. Dienstbach, H. Drexler, P. Elsner, M. Fartasch, K.H. Frank, S.M. John, P. Kleesz, A. Köllner, S. Letzel, H. Otten, W. Pappai, W. Römer, E. Rogosky, J. Sacher.Bamberger Merkblatt: Begutachtungsempfehlungen für die Begutachtung von Haut- und Hautkrebserkrankungen - Teil II: Hautkrebserkrankungen. 2009; 57: 3-17. doi: 10.5414/DBP57003.

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