Allergologie, Jahrgang 31 - September 2008 (361 - 365)

Insektenallergie – Millionen von Arten als Auslöser?
B. Przybilla, R. Eben
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, Allergiezentrum, Ludwig-Maximilians-Universität, München

Add to Cart  

 

DOI 10.5414/ALP31361

Abstrakt

Allergische Reaktionen auf Insekten werden vor allem durch Gift, Speichel, andere Ausscheidungen oder Körperteile (z.B. Haare) der Tiere ausgelöst. Klinisch am bedeutsamsten sind Soforttypreaktionen (vor allem Kontakturtikaria, Rhinokonjunktivitis, Asthma, Anaphylaxie) und Spättypreaktionen. Die bekanntesten zu Allergiekrankheiten führenden Insekten gehören der Ordnung der Hymenopteren (vor allem Bienen, Wespen, Ameisen) bzw. der Ordnung der Schaben an, sie lösen insbesondere Anaphylaxie bzw. Asthma bronchiale aus. Stechmücken, Läuse, Wanzen oder Flöhe verursachen vor allem Hauterkrankungen. Reaktionen auf Schmetterlinge, Motten oder Raupen (Lepidopterismus), beispielsweise auf den Eichenprozessionsspinner, sind toxisch oder allergisch bedingt. Allergische Reaktionen wurden auch auf viele andere Insekten, wie Marienkäfer oder Fliegen, berichtet. Insektenstiche sowie intensiver Insektenkontakt führen häufig zur Sensibilisierung. Unter geeigneten Bedingungen kann vermutlich jede Insektenspezies allergische Reaktionen auslösen.

Autoreninformation

Autoren

Abteilungen

  • Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, Allergiezentrum, Ludwig-Maximilians-Universität, München

Adresse

Prof. Dr. med. B. Przybilla; Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, Allergiezentrum, Ludwig-Maximilians-Universität, Frauenlobstraße 9-11, D-80337 München

Log in for Subscribers

Citation

B. Przybilla und R. Eben .Insektenallergie – Millionen von Arten als Auslöser? . 2008; 31: 361-365. doi: 10.5414/ALP31361.

###article_not_exists_msg###

Warenkorb Übersicht

Warenkorb Übersicht
Typ Anz Rabatt MwSt Preis
Der Warenkorb ist leer
Ihr Warenkorb