Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Jahrgang 34 - Mai 2005 (216 - 219)

Hypophosphatämie und Sirolimus
C. Schwarz, C. Mitterbauer
Universitätsklinik für Innere Medizin III / Nephrologie und Dialyse, Wien

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DOI 10.5414/NHP34216

Abstrakt

Hypophosphatämien in den ersten drei Monaten nach Nierentransplantation sind zumeist auf einen akuten ischämischen Tubulusschaden und einen persistierenden Hyperparathyreoidismus zurückzuführen. Darüber hinaus werden verschiedene PTH-unabhängige phosphaturetische Faktoren angeschuldigt, über eine vermehrte renale Phosphatexkretion zu einer Hypophosphatämie zu führen. Auch Immunsuppressiva wie Sirolimus können als kausale Faktoren für das Auftreten einer Hypophosphatämie nach Transplantation verantwortlich sein. In den folgenden Studien wird der Phosphathaushalt unter einer Sirolimus-basierten immunsuppressiven Therapie analysiert. Dabei kann, im Vergleich zur Calcineurininhibitor-basierten Therapie, eine Prolongierung der Hypophosphatämie von drei Monaten auf ca. sechs bis acht Monate nach Transplantation beobachtet werden. Die Pathomechanismen der Sirolimus-induzierten verminderten Phosphatresorption in der Niere sind zur Zeit noch nicht geklärt, ebenso, warum diese Störung ca. ein Jahr nach Transplantation nicht mehr nachweisbar ist. Ausgeprägte Hypophosphatämien sind nur selten beobachtbar, wobei ein möglicher Einfluß auf den Knochenstoffwechsel derzeit nicht abzuschätzen ist.

Autoreninformation

Autoren

Abteilungen

  • Universitätsklinik für Innere Medizin III / Nephrologie und Dialyse, Wien

Adresse

Dr. med. C. Schwarz
Universitätsklinik für Innere Medizin III
Nephrologie und Dialyse
Währinger Gürtel 18-20
A-1090 Wien
Email: [email protected]

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Citation

C. Schwarz und C. Mitterbauer.Hypophosphatämie und Sirolimus. 2005; 34: 216-219. doi: 10.5414/NHP34216.

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