Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Jahrgang 34 - Mai 2005 (195 - 198)

Evaluation der Knochendichte bei nierentransplantierten Frauen
K. Kisters, U. Hillebrandt, M. Kosch, M. Hausberg
Medizinische Klinik I, St. Anna Hospital, Herne

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DOI 10.5414/NHP34195

Abstrakt

Messungen der Knochensteifigkeit nach einer Nierentransplantation wurden mittels quantitativem Ultraschall bei 30 Patienten (12 Frauen) und 25 Kontrollpersonen durchgeführt. Die Knochensteifigkeit wurde mittels speed of sound (SOS) und broadband ultrasound attenuation (BUA) ermittelt. Hierbei fand sich keine Korrelation zum Alter, der kumulativen Steroiddosis, dem Plasmakalziumspiegel oder der Transplantationsdauer. In einer Untergruppe von acht hypertensiven Frauen nach einer Nierentransplantation mit schlechter Bluthochdruckeinstellung betrug die alterskorrigierte Knochensteifigkeit 65,5% ± 18,7% am rechten Os calcaneus und 77,7% ± 19,8% am linken Os calcaneus. Die Werte waren statistisch signifikant erniedrigt im Vergleich zur gesamten transplantierten Gruppe (84,8% ± 24,8% und 87% ± 28,1%, rechter und linker Os calcaneus) (p < 0,05). In diesem Zusammenhang kann spekuliert werden, daß der Verlust von Knochendichte und Bluthochdruck möglicherweise durch Veränderungen im Kalziumstoffwechsel bei Frauen hervorgerufen werden kann.

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Autoren

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  • Medizinische Klinik I, St. Anna Hospital, Herne

Adresse

Prof. Dr. med. K. Kisters
Medizinische Klinik I
St. Anna Hospital
Hospitalstraße 19
D-44649 Herne
Email: [email protected]

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Citation

K. Kisters, U. Hillebrandt, M. Kosch und M. Hausberg. Evaluation der Knochendichte bei nierentransplantierten Frauen. 2005; 34: 195-198. doi: 10.5414/NHP34195.

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