Allergologie, Jahrgang 28 - Oktober 2005 (401 - 411)

Der ELISPOT-Assay, eine hochsensitive Methode zur Untersuchung der Zytokinproduktion der Nasenschleimhaut
M. Wagenmann, K. Schubert, P. Helmig, M. Gärtner-Akerboom, A. Chaker, K. Scheckenbach
Hals-, Nasen- und Ohrenklinik, Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf

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DOI 10.5414/ALP28401

Abstrakt

Zytokine nehmen eine zentrale Rolle ein bei der Steuerung der Entzündungsreaktion der Nasenschleimhaut, die man bei allergischer Rhinitis, chronischer Sinusitis und Polyposis nasi beobachtet. Da sich viele dieser Proteine mit herkömmlichen Methoden wie ELISA und Immunhistochemie nur schwierig oder gar nicht nachweisen lassen, haben wir den ELISPOT-Assay für die Untersuchung von Zellen der Nasenschleimhaut adaptiert. Der ELISPOT beruht auf einer Modifikation des ELISA und ermöglicht den hochsensitiven Nachweis von Zytokinen auf der Ebene einzelner Zellen. Dadurch gelang es uns, sowohl die Synthese der Th2-Zytokine IL-4 und IL-5 als auch der Th1-Zytokine IFN-g und IL-12 sowie von IgE in Nasenschleimhaut von Patienten mit allergischer Rhinitis, chronischer Sinusitis und Polyposis nasi nachzuweisen und zu quantifizieren. Dieser Assay bietet damit die Möglichkeit, bislang schwierig zu klärende Fragen wie die der Relevanz von Th1-Zytokinen bei den genannten Erkrankungen zu untersuchen.

Autoreninformation

Autoren

Abteilungen

  • Hals-, Nasen- und Ohrenklinik, Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf

Adresse

PD Dr. med. M. Wagenmann
Hals-, Nasen- und Ohren-Klinik
Heinrich-Heine-Universität
Moorenstraße 5
D-40225 Düsseldorf
Email: [email protected]

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Citation

M. Wagenmann, K. Schubert, P. Helmig, M. Gärtner-Akerboom, A. Chaker und K. Scheckenbach.Der ELISPOT-Assay, eine hochsensitive Methode zur Untersuchung der Zytokinproduktion der Nasenschleimhaut. 2005; 28: 401-411. doi: 10.5414/ALP28401.

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