Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Jahrgang 55 (2026) - Juli (315 - 320)

Aphereseverfahrenswahl bei neurologischen Erkrankungen
M. Abu-Tair1, B. Gess2
1 Abteilung für Nephrologie und Diabetologie, Evangelisches Klinikum Bethel, Bielefeld, 2 Universitätsklinik für Neurologie, Evangelisches Klinikum Bethel, Bielefeld

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DOI 10.5414/NHX02547

Abstrakt

Therapeutische Aphereseverfahren stellen eine etablierte Eskalationsoption bei schweren, immunvermittelten neurologischen Erkrankungen dar. In der klinischen Praxis dominieren zwei Verfahren: der Plasmaaustausch (PE) und die Immunadsorption (IA). Sie unterscheiden sich hinsichtlich Selektivität, Verträglichkeit und Verfügbarkeit. Die Verfahrenswahl sollte primär auf der zugrundeliegenden Pathophysiologie beruhen, insbesondere auf der Frage, ob eine selektive Entfernung pathogener Immunglobuline ausreichend ist oder eine breitere Elimination inflammatorischer Mediatoren erforderlich erscheint. Zudem ist es sinnvoll patientenindividuelle Faktoren in der Entscheidung hinsichtlich IA oder PE zu berücksichtigen. Nephrolog/-innen sind als ausführende Fachdisziplin in die Verfahrenswahl häufig einbezogen, so dass in diesem Artikel Aspekte unter dem Gesichtspunkt der nephrologischen Expertise diskutiert werden.

Autoreninformation

Autoren

Abteilungen

  • 1 Abteilung für Nephrologie und Diabetologie, Evangelisches Klinikum Bethel, Bielefeld,
  • 2 Universitätsklinik für Neurologie, Evangelisches Klinikum Bethel, Bielefeld

Adresse

Dr. med. Mariam Abu-Tair
Evangelisches Klinikum Bethel
Kantensiek 25
33617 Bielefeld
Email: [email protected]

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Citation

M. Abu-Tair und B. Gess. Aphereseverfahrenswahl bei neurologischen Erkrankungen. 2026; 55: 315-320. doi: 10.5414/NHX02547.

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