Verdauungskrankheiten, Jahrgang 44 (2026) - Mai/Juni (123 - 134)

Zöliakie – Klinik, Diagnostik und aktuelles zur Therapie
M.W. Laaß, Y. Zeißig
Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus an der Technischen Universität Dresden, Dresden

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DOI 10.5414/VDX01324

Abstrakt

Die Zöliakie ist eine chronische Erkrankung des Dünndarms, die durch den Verzehr von Gluten und verwandten Proteinen bei genetisch veranlagten Personen ausgelöst wird und zu einer Zottenatrophie mit allen ihren Folgen führt. In Europa sind ca. 1% der Bevölkerung betroffen, Mädchen häufiger als Jungen. Die Symptomatik ist sehr variabel und viele extraintestinale Manifestationen können vorkommen. Für die primäre Diagnostik sollten IgA-Antikörper gegen Gewebstransglutaminase und das Gesamt-IgA bestimmt werden. In bestimmten Fällen kann bei Kindern auf eine Dünndarmbiopsie verzichtet werden. Die Diagnosestellung muss unter glutenhaltiger Ernährung erfolgen. Die Therapie besteht in einer lebenslangen, strikt glutenfreien Diät.

Autoreninformation

Autoren

Abteilungen

  • Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus an der Technischen Universität Dresden, Dresden

Adresse

Dr. med. Martin Laaß
Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin
Universitätsklinikum Carl Gustav Carus an der Technischen Universität Dresden
Fetscherstraße 74
01307 Dresden
Email: [email protected]

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Citation

M.W. Laaß und Y. Zeißig.Zöliakie – Klinik, Diagnostik und aktuelles zur Therapie. 2026; 44: 123-134. doi: 10.5414/VDX01324.

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