Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 52 (2026) - Juni (260 - 267)

Symptomkontrolle bei therapierefraktärer Dyspnoe in der pneumologischen Palliativmedizin
D. Geus
Charité – Universitätsmedizin Berlin, Klinik für Pneumologie, Beatmungsmedizin und Intensivmedizin mit dem Arbeitsbereich Schlafmedizin

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DOI 10.5414/ATX02904

Abstrakt

Dyspnoe gehört zu den häufigsten und belastendsten Symptomen bei fortschreitenden Erkrankungen in der Pneumologie. Sie ist mit erheblicher Angst und Einschränkung der Lebensqualität verbunden. Therapierefraktäre Dyspnoe liegt vor, wenn Atemnot trotz leitliniengerechter Behandlung der Grunderkrankung fortbesteht. In dieser Situation ist ein multimodales, palliativmedizinisches Vorgehen erforderlich. Neben einer strukturierten Erfassung stehen nicht medikamentöse Maßnahmen wie atemtherapeutische Techniken im Vordergrund. Opioide sind die medikamentöse Therapie mit der besten Evidenz. Benzodiazepine können bei starker Angst hilfreich sein. In ausgewählten Situationen bleibt die gezielte Sedierung als Ultima Ratio zur Linderung der Symptomatik.

Autoreninformation

Autoren

Abteilungen

  • Charité – Universitätsmedizin Berlin, Klinik für Pneumologie, Beatmungsmedizin und Intensivmedizin mit dem Arbeitsbereich Schlafmedizin

Adresse

Dr. med. Dominik Geus
Charité – Universitätsmedizin Berlin
Klinik für Pneumologie, Beatmungsmedizin und Intensivmedizin
mit dem Arbeitsbereich Schlafmedizin
Charitéplatz 1
10117 Berlin
Email: [email protected]

Citation

D. Geus.Symptomkontrolle bei therapierefraktärer Dyspnoe in der pneumologischen Palliativmedizin. 2026; 52: 260-267. doi: 10.5414/ATX02904.

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