Verdauungskrankheiten, Jahrgang 43 (2025) - November/Dezember (267 - 273)

Fäkaler Mikrobiomtransfer als Therapie – Aktueller Wissensstand und Perspektiven
K. Lange, J. Guse, A. Stallmach
Klinik für Innere Medizin IV, Gastroenterologie, Hepatologie, Infektiologie, Universitätsklinikum Jena, Jena

Add to Cart  

 

DOI 10.5414/VDX01296

Abstrakt

Eine Störung des intestinalen Mikrobioms ist mit verschiedenen chronischen Erkrankungen sowie der Clostridioides difficile-Infektion (CDI) assoziiert. Während in der Therapie der CDI eine hohe Wirksamkeit belegt ist, wurden zur Effektivität des fäkalen Mikrobiomtransfers (FMT) in der Therapie von Erkrankungen wie der Colitis ulcerosa oder der hepatischen Enzephalopathie differente Ergebnisse vorgelegt. Große Herausforderungen sind die Standardisierbarkeit und Sicherheit von Spenderstuhl. Ein Spenderscreening beinhaltet daher zahlreiche mikrobiologische, serologische und biochemische Parameter und fragt das Sozialverhalten und Vorerkrankungen ab. Der gesetzliche Rahmen zur Durchführung eines FMT variiert innerhalb der Europäischen Union, wobei sich strenge Reglementationen positiv auf die Sicherheit, aber negativ auf die Verfügbarkeit auswirken. Neue Präparate, die auf Basis von Spenderstuhl weiterentwickelt wurden, könnten die Standardisierbarkeit und Verfügbarkeit des FMT verbessern.

Autoreninformation

Autoren

Abteilungen

  • Klinik für Innere Medizin IV, Gastroenterologie, Hepatologie, Infektiologie, Universitätsklinikum Jena, Jena

Adresse

Kathleen Lange
Klinik für Innere Medizin IV
Gastroenterologie, Hepatologie, Infektiologie
Universitätsklinikum Jena
07747 Jena
Email: [email protected]

Log in for Subscribers

Citation

K. Lange, J. Guse und A. Stallmach.Fäkaler Mikrobiomtransfer als Therapie – Aktueller Wissensstand und Perspektiven. 2025; 43: 267-273. doi: 10.5414/VDX01296.

###article_not_exists_msg###

Warenkorb Übersicht

Warenkorb Übersicht
Typ Anz Rabatt MwSt Preis
Der Warenkorb ist leer
Ihr Warenkorb