Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Jahrgang 54 (2025) - März (129 - 136)

Nierentransplantierte auf der Intensivstation – Patienten wie alle anderen?
A. Harth
Städtische Kliniken Köln GgmbH, Universität Witten/Herdecke, Köln

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DOI 10.5414/NHX02433

Abstrakt

Nierentransplantierte stellen aufgrund ihrer relevanten Komorbiditäten und komplexen immunsuppressiven Therapie eine Risikopopulation dar und stellen den behandelnden Arzt vor besondere Herausforderungen. Infektionen sind häufige Gründe für die Aufnahme auf eine Intensivstation und können sich atypisch präsentieren. Dabei ist ein breites Spektrum opportunistischer Erreger wie CMV und Pneumocystis zu berücksichtigen und eine breite Diagnostik erforderlich. Die gängigen Immunsuppressiva interagieren mit zahlreichen täglich eingesetzten Medikamenten und erfordern daher eine gezielte Therapieanpassung und engmaschige Spiegelkontrollen. Im Rahmen einer Sepsis oder nach großen Operationen kann eine relative Nebenniereninsuffizienz auftreten. Auch kardiovaskuläre Ereignisse treten nach Nierentransplantation gehäuft auf, neben den klassischen Risikofaktoren wie Diabetes und Hypertonie stellen auch vorausgegangene Rejektionen und eingeschränkte Nierenfunktion einen Risikofaktor für Myokardinfarkte nach Transplantation dar.

Autoreninformation

Autoren

Abteilungen

  • Städtische Kliniken Köln GgmbH, Universität Witten/Herdecke, Köln

Adresse

Dr. Ana Harth
Medizinische Klinik I Merheim
Universität Witten/Herdecke
Ostmerheimer Str. 200
51109 Köln
Email: [email protected]

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Citation

A. Harth.Nierentransplantierte auf der Intensivstation – Patienten wie alle anderen?. 2025; 54: 129-136. doi: 10.5414/NHX02433.

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