Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 50 (2024) - Juli (348 - 354)

Advance Care Planning in den Alltag integrieren
S. Delis
Klinik für Pneumologie, Klinik für Palliativmedizin und Geriatrie, Helios Klinikum Emil von Behring, Berlin

Add to Cart  

 

DOI 10.5414/ATX02760

Abstrakt

Advance Care Planning ist in den vergangenen Jahren Teil eines zunehmend geforderten und thematisierten Vorsorgekonzeptes geworden – insbesondere für COPD-Patient/-innen, deren Wünschen hinsichtlich der Versorgung am Lebensende nur selten entsprochen werden. Durch eine strukturierte Gesprächsführung kann der/die Patient/-in in der Erstellung einer deutlich aussagekräftigeren Behandlungsverfügung als bei herkömmlichen Patientenverfügungen unterstützt werden. Im Ausland und in Deutschland vor allem im stationären Pflegebereich gibt es hierzu gute Erfahrungen. Die Anwendung auch außerhalb dieser Bereiche ist allerdings noch unzureichend. Gründe hierfür sind Prognoseunsicherheiten und Ängste auf Behandler/-innen- wie auch auf Patient/-innenseite, Belange des Lebensendes anzusprechen. Die Implementierung klar definierter Gesprächsanlasspunkte, Prozessoptimierungen wie Ausbildung der Berater/-innen und auch eine auskömmliche Vergütung der Beratungsleistung sind wichtige Faktoren für eine verbesserte Anwendung von ACP.

Autoreninformation

Autoren

Abteilungen

  • Klinik für Pneumologie, Klinik für Palliativmedizin und Geriatrie, Helios Klinikum Emil von Behring, Berlin

Adresse

Dr. Sandra Delis
Klinik für Pneumologie
Klinik für Palliativmedizin und Geriatrie
Helios Klinikum Emil von Behring
Walterhöferstr. 11
14165 Berlin
Email: [email protected]

Log in for Subscribers

Citation

S. Delis.Advance Care Planning in den Alltag integrieren. 2024; 50: 348-354. doi: 10.5414/ATX02760.

###article_not_exists_msg###

Warenkorb Übersicht

Warenkorb Übersicht
Typ Anz Rabatt MwSt Preis
Der Warenkorb ist leer
Ihr Warenkorb