Allergologie, Jahrgang 44 (2021) - Januar (22 - 30)

Multimorbidität bei allergischer Rhinitis
L.M. Knipps, K. Scheckenbach, M. Wagenmann
Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Universitätsklinikum Düsseldorf

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DOI 10.5414/ALX02188

Abstrakt

Mit einer Prävalenz von rund 15% ist die allergische Rhinitis eine der häufigsten chronischen Erkrankungen Deutschlands. Verursacht durch eine IgE-vermittelte Entzündung ist ihr Auftreten mit zahlreichen Krankheiten und Symptomen assoziiert. Auch als allergische Multimorbidität bezeichnet, lassen sich so atopische Erkrankungen (zum Beispiel atopische Dermatitis, Asthma bronchiale, chronische Rhinosinusitis), Symptome durch die anatomische Nähe zur Nase und den Nasennebenhöhlen (zum Beispiel Adenoidhyperplasie, Tubenventilationsstörungen, Laryngitis) wie auch systemische und psychische Effekte (zum Beispiel Schlafstörungen, Depressionen, Einschränkungen der Lebensqualität) dem Auftreten der allergischen Rhinitis zuordnen. Die allergische Rhinitis muss daher weniger als ein singulär stehendes Krankheitsbild, sondern vielmehr als Krankheitsaspekt der allergischen Multimorbidität interpretiert werden. In der Praxis sollte diese Erkenntnis durch eine multimodale Ausweitung von Diagnostik und interdisziplinärer Zusammenarbeit in der Therapie der betroffenen Patienten umgesetzt werden.

Autoreninformation

Autoren

Abteilungen

  • Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Universitätsklinikum Düsseldorf

Adresse

Prof. Dr. Martin Wagenmann
Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
Universitätsklinikum Düsseldorf
Moorenstr. 5
40225 Düsseldorf
Email: [email protected]

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Citation

L.M. Knipps, K. Scheckenbach und M. Wagenmann.Multimorbidität bei allergischer Rhinitis. 2021; 44: 22-30. doi: 10.5414/ALX02188.

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