Allergologie, Jahrgang 9 (1986) - Juni (280 - 284)

Notfalltherapie in der Sprechstunde des Kinder-Allergologen
W. Rebien
Kinderabteilung (Chefarzt: Dr. R. Gidion), Allgemeines Krankenhaus Heidberg

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DOI 10.5414/ALP9280

Abstrakt

Anaphylaktische Zustande treten in der kinderallergologischen Sprechstunde äußerst selten auf. Dennoch sollte jeder Kinderarzt im Rahmen von Hauttestungen und Hyposensibilisierungen, aber auch nach Applikation anderer Medikamente mit einem anaphylaktischen Schock rechnen und ihn behandeln können. Die Therapie der Anaphylaxie richtet sich nach dem jeweiligen Schweregrad von leichten Allgemeinsymptomen (I) bis zum Atem- und Kreislaufstillstand (IV). Ab Schweregrad III (Schock) ist Adrenalin das Mittel der ersten Wahl. Anaphylaxieprophylaxe kann durch Allergenkarenz, Hyposensibilisierung und Prämedikation erreicht werden. Empfohlen wird, die Anaphylaxiebehandlung in regelmäßigen Abständen mit dem Sprechstundenpersonal zu üben.

Autoreninformation

Autoren

Abteilungen

  • Kinderabteilung (Chefarzt: Dr. R. Gidion), Allgemeines Krankenhaus Heidberg

Adresse

Dr. med. W. Rebien, Tangstedter Landstraße 400, D-2000 Hamburg 62

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Citation

W. Rebien.Notfalltherapie in der Sprechstunde des Kinder-Allergologen. 1986; 9: 280-284. doi: 10.5414/ALP9280.

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