Allergologie, Jahrgang 14 (1991) - April (155 - 160)

Diätetische Behandlung atopischer Erkrankungen im Kindesalter
W. Rebien
Kinderabteilung (Chefarzt: Dr. Gidion), Allgemeines Krankenhaus Heidberg, Hamburg

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DOI 10.5414/ALP14155

Abstrakt

Wiederholt wurde versucht, den Verlauf atopischer Erkrankungen, insbesondere der Neurodermitis, durch Diäten günstig zu beeinflussen. Zum Teil mußten Kinder abenteuerliche Diäten einhalten. Vor Einführung einer strengen oligoallergenen Diäten sollte eine exakte Diagnostik mittels Anamnese, Hauttest, RAST und/ oder Provokation erfolgen. Kinder reagieren in 90% nur auf 1 – 2 Nahrungsmittel. Bei negativem Pricktest (RAST) liegt in 99% keine Nahrungsmittelallergie vor. Spezifische IgG-Bestimmung ist für die Diagnostik der Nahrungsmittelallergie nicht geeignet. Bei Kindern mit schwerer Neurodermitis lohnt sich die Testung auf Nahrungsmittelallergie, weil in 40 – 50% dieser Test positiv ausfällt. Nach ca. 6 Jahren bildet sich die Nahrungsmittelallergie im Kindesalter 50 – 60% zurück.

Autoreninformation

Autoren

Abteilungen

  • Kinderabteilung (Chefarzt: Dr. Gidion), Allgemeines Krankenhaus Heidberg, Hamburg

Adresse

Dr. med. W. Rebien, Tangstedter Landstraße 400, W-2000 Hamburg 62

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Citation

W. Rebien.Diätetische Behandlung atopischer Erkrankungen im Kindesalter. 1991; 14: 155-160. doi: 10.5414/ALP14155.

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