Sonographie bei Lungenerkrankungen A. Heinzmann, K. Schneider Medizinische Klinik I, Klinikum am Steinenberg Reutlingen
DOI 10.5414/ATX02220
Abstrakt
Das Spektrum der Untersuchungsindikationen am Thorax ist groß und nicht nur auf den Pleuraerguss begrenzt. Subpleurale Lungenkonsolidierungen wie die Pneumonie und die Lungenarterienembolie sowie Rippenfrakturen sind gut zu erkennen. Der Pneumothorax sollte primär mit Ultraschall diagnostiziert werden. Raumforderungen der Thoraxwand sind ebenso wie Pleuraergüsse problemlos sonographisch punktabel. Die Detektion von B-Linien erweitert das diagnostische Spektrum deutlich. Die Bedeutung der Sonographie liegt in der raschen Verfügbarkeit und der fehlenden Strahlenbelastung. Voraussetzung für eine gute Thorax-Schalluntersuchung ist eine gute Ausbildung.
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