Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 43 (2017) - Juli (310 - 320)

Diagnosesicherung der Cystischen Fibrose
A. Jung
Abteilung für Pneumologie, Universitäts-Kinderspital Zürich, Schweiz

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DOI 10.5414/ATX02244

Abstrakt

Trotz der heute bekannten Komplexität des Krankheitsbildes der Cystischen Fibrose aufgrund unterschiedlicher Mutationen und der daraus resultierenden Vielfalt der Phänotypen stellt auch heute der Schweißtest den Goldstandard der Diagnosestellung dar. Durch Einführung des nationalen CF-Neugeborenen- Screenings ist es möglich, erkrankte Individuen bereits vor dem Beginn einer klinischen Symptompräsentation zu identifizieren und einer spezifischen Therapie zuzuführen. Diagnostizierte Individuen sollten immer an ein hochspezialisiertes und erfahrenes Zentrum, an dem standardisierte Surveillance- und Therapiekonzepte etabliert sind, überwiesen werden. Doch auch nach Einführung des CF-NGS müssen Ärzte weiterhin in der Lage sein, die typischen Symptome der Erkrankung zu erkennen und bei Verdacht eine entsprechende Diagnostik einzuleiten. Die CFTR-Mutationsanalyse erhält in der angebrochenen Ära der mutationsspezifischen Therapien einen noch wichtigeren Stellenwert; jeder Patient sollte seine Mutationen kennen.

Autoreninformation

Autoren

Abteilungen

  • Abteilung für Pneumologie, Universitäts-Kinderspital Zürich, Schweiz

Adresse

Dr. med. Andreas Jung
Oberarzt Pneumologie
Abteilung für Pneumologie
Universitäts-Kinderspital Zürich
Steinwiesstraße 75
8032 Zürich, Schweiz
Email: [email protected]

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Citation

A. Jung.Diagnosesicherung der Cystischen Fibrose. 2017; 43: 310-320. doi: 10.5414/ATX02244.

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