Allergologie, Jahrgang 40 (2017) - Februar (54 - 59)

Ein Update zur lokal allergischen Rhinitis (LAR)
D. Cazan1, C. Thorn1, K. Hörmann1, L. Klimek2
1 Universitäts-HNO-Klinik Mannheim, Universität Heidelberg, 2 Zentrum für Rhinologie und Allergologie Wiesbaden

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DOI 10.5414/ALX01899

Abstrakt

Die lokal allergische Rhinitis (LAR) stellt einen relativ neuen Phänotyp der Rhinitis mit einer ausschließlich in der Nase vorkommenden, spezifischen IgE-Produktion und einer lokalen Th2-Immunantwort, bei fehlender „systemischer“ Atopie, dar. Bei negativem Prick-Test und negativer spezifischer Serum-IgE-Bestimmung, jedoch positiver Anamnese wurde die LAR häufig als nicht allergische Rhinitis verkannt. Zur Diagnosesicherung sollte als Goldstandard eine nasale Provokation erfolgen. Eine mögliche, allerdings nicht so sensitive Möglichkeit besteht auch in der Bestimmung des spezifischen IgEs im Nasensekret. Die Prävalenz der LAR ist nicht genau bekannt und weist eine ausgesprochene Variabilität auf. Ob die LAR eine Vorstufe auf dem Weg zur allergischen Rhinitis oder eigene Krankheitsentität darstellt, lässt sich ebenfalls noch nicht abschließend beantworten.

Autoreninformation

Autoren

Abteilungen

  • 1 Universitäts-HNO-Klinik Mannheim, Universität Heidelberg,
  • 2 Zentrum für Rhinologie und Allergologie Wiesbaden

Adresse

Dr. Dorothea Cazan
Universitäts-HNO-Klinik Mannheim
Universität Heidelberg
Theodor-Kutzer-Ufer 1-3
68167 Mannheim
Email: [email protected]

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Citation

D. Cazan1, C. Thorn, K. Hörmann und L. Klimek.Ein Update zur lokal allergischen Rhinitis (LAR). 2017; 40: 54-59. doi: 10.5414/ALX01899.

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