Prävention und Rehabilitation, Jahrgang 28 - 2. Quartal (54 - 61)

Kann Vitamin D zur Prävention der allergischen Rhinitis und anderer allergischer Erkrankungen eingesetzt werden?
L. Klimek1, A. Sperl1, K. Hörmann2
1 Zentrum für Rhinologie und Allergologie Wiesbaden, 2 HNO-Universitätsklinik Mannheim

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DOI 10.5414/ALX01800

Abstrakt

Viele Untersuchungen der jüngeren Zeit haben sich mit dem Zusammenhang zwischen Vitamin D und Allergieentstehung beschäftigt. Einerseits wurde hierbei ein Vitamin D-Mangel für die Entstehung der allergischen Rhinitis verantwortlich gemacht, andererseits wird eine Vitamin D (Über)- Substitution in Verbindung mit der vermehrten Entstehung allergischer Erkrankungen gesehen. Dieser paradoxe Effekt von Vitamin D wird aktuell durch epigenetische Programmierung in der Schwangerschaft, durch zu niedrige Vitamin D-Spiegel oder durch exzessive Nahrungsergänzung im Neugeborenen- Alter erklärt. Darüber hinaus wird auch eine geschlechtsspezifische Wirkung von Vitamin D diskutiert. Dem Leser wird mit diesem Artikel ein Überblick über den aktuellen Forschungsstand vermittelt.

Erstpublikation in Allergologie. 2015; 38: 405-412

Autoreninformation

Autoren

Abteilungen

  • 1 Zentrum für Rhinologie und Allergologie Wiesbaden,
  • 2 HNO-Universitätsklinik Mannheim

Adresse

Prof. Dr. med. Ludger Klimek
Zentrum für Rhinol. und Allergologie Wiesbaden
An den Quellen 10
D–65183 Wiesbaden
Email: [email protected]

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Citation

L. Klimek, A. Sperl und K. Hörmann.Kann Vitamin D zur Prävention der allergischen Rhinitis und anderer allergischer Erkrankungen eingesetzt werden?. 2016; 28: 54-61. doi: 10.5414/ALX01800.

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