Antibiotikaeinsatz bei COPD-Patienten im Rahmen einer Add-on-Therapie mit EPs 7630
H. Matthys1, F.A. Malek2
1 Abteilung Pneumologie, Universitätsklinikum Freiburg, 2 Klinische Forschung, Dr. Willmar Schwabe GmbH & Co. KG, Karlsruhe
DOI 10.5414/ATX01973
Abstrakt
Einführung: Wir analysierten weitere Daten einer bereits berichteten klinischen Studie mit EPs 7630 bei COPD-Patienten hinsichtlich Exazerbationshäufigkeit und Antibiotikaeinsatz. Patienten und Methoden: 200 Patienten mit COPD-Stadium II oder III erhielten für 24 Wochen zusätzlich zur Basistherapie gemäß GOLD randomisiert 3 × 30 Tropfen/d EPs 7630 (n = 99) oder Plazebo (n = 101). Ergebnisse: Die Zahl der Patienten mit Exazerbationen war unter Plazebo signifikant höher als unter EPs 7630 (71,3% vs. 35,7%, p < 0,0001). Entsprechend benötigten unter EPs 7630 signifikant weniger Patienten eine Antibiotikabehandlung (37,8% vs. 72,5%, p < 0,0001), zudem waren die Patienten unter EPs 7630 weniger Tage exazerbationsbedingt arbeitsunfähig (5,5 ± 4,1 vs. 7,5 ± 4,6 Tage, p = 0,0337). Schlussfolgerung: Eine Add-on-Therapie mit EPs 7630 bei COPD-Patienten (Stadium II oder III) führte in dieser Studie zu verminderter Exazerbationshäufigkeit, reduziertem Antibiotikaeinsatz und weniger Arbeitsfehltagen.
Autoreninformation
Autoren
Abteilungen
- 1 Abteilung Pneumologie, Universitätsklinikum Freiburg,
- 2 Klinische Forschung, Dr. Willmar Schwabe GmbH & Co. KG, Karlsruhe
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Univ.-Prof. Dr. med. H. Matthys
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D–79117 Freiburg
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Citation
H. Matthys und F.A. Malek.Antibiotikaeinsatz bei COPD-Patienten im Rahmen einer Add-on-Therapie mit EPs 7630. 2015; 41: 27-34. doi: 10.5414/ATX01973.