Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 39 - November (451 - 460)

Klimawandel und allergisches Asthma
K.-C. Bergmann
Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst, Berlin

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DOI 10.5414/ATX01030

Abstrakt

Der Klimawandel wird charakterisiert durch erhöhte Temperaturen, CO2, UVStrahlung und Ozon. Asthmatiker haben durch ihre unspezifische und allergenspezifische bronchiale Hyperreaktivität ein besonderes Risiko, unter den Folgen des Klimawandels zu leiden. Er hat Auswirkungen auf die Bildung, Freisetzung und Zahl von allergenen Pollen. Baumpollen treten früher und in höherer Zahl auf, Gräserpollen haben eine abnehmende Tendenz, Beifußpollen fliegen länger. Es ist möglich, dass bereits in wenigen Jahren eine ganzjährige Pollenbelastung besteht. In Städten führt die Kombination von Pollen und Luftverunreinigungen zu besonderen Problemen für Pollen-Asthmatiker. Gewitterperioden stellen ebenso ein Risiko dar. Die Veränderung allergener Schimmelpilze ist wenig untersucht. In Innenräumen könnte es zu Veränderungen der Milbenpopulationen durch wärmere Winter kommen, da weniger geheizt wird. Das von der deutschen Regierung beschlossene „Deutsche Anpassungsprogramm“ ist der Versuch, die gesundheitlichen Folgen des Klimawandels zu begrenzen.

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  • Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst, Berlin

Adresse

Prof. Dr. med. K.-C. Bergmann
Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst
Luisenstraße 2
D–10117 Berlin
Email: [email protected]

Citation

K.-C. Bergmann.Klimawandel und allergisches Asthma. 2013; 39: 451-460. doi: 10.5414/ATX01030.

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