Allergologie, Jahrgang 36 - Juni (267 - 274)

Verfahren zur klinischen Beurteilung der Wirksamkeit einer allergenspezifischen Immuntherapie: aktuelle Trends und neue Entwicklungen
L. Klimek1, K.C. Bergmann2, U. Walliczek1, O. Pfaar1
1 Zentrum für Rhinologie und Allergologie, Wiesbaden, 2 Universitäts-Hautklinik der Charité, Berlin

*Einige Inhalte dieses Artikels wurden von den Autoren und ihren Arbeitsgruppen in anderen Artikeln, auch in Übersichten zu speziellen Aspekten der Wirksamkeitserfassung der spezifischen Immuntherapie bereits publiziert. Diese werden hier teilweise wiederholt, da die genannten Arbeiten nicht allen Lesern der Allergologie ohne Weiteres zugänglich sind.

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DOI 10.5414/ALX01580

Abstrakt

Um die therapeutische Wirksamkeit einer spezifischen Immuntherapie im Rahmen klinischer Studien zu ermitteln, stehen aktuell verschiedene klinische Parameter zu Verfügung. Der vorliegende Artikel gibt Auskunft über häufig angewendete klinische Meßmethoden und gibt einen Überblick über zukünftige Verfahren. Als primärer Zielparameter wird in der Regel die Kombination aus Symptomschwere und dem Verbrauch an antiallergischer Medikation verwendet. Diese werden in Form von schriftlichen oder elektronischen Patiententagebüchern erfasst. Wichtig in diesem Zusammenhang ist die Bewertung von Symptomen und Medikamentenverbrauch in Bezug zur jeweiligen Pollenexposition. Hierzu können die Daten regionaler Pollenfallen oder von individuellen Pollensammlern verwendet werden. In einem neuen Ansatz wurde der Zeitraum ermittelt, in dem die mit Plazebo behandelten Patienten unter den meisten Symptomen litten und die Bedarfsmedikation am häufigsten anwendeten, unter der Annahme, dass in diesem Zeitraum die stärkste Pollenexposition stattfand. Zudem werden sekundäre Parameter in klinischen Studien ausgewertet. Hierbei wird die allgemeine Lebensqualität, die Erfassung von „well days“und auch die Symptomschwellenermittlung mittels standardisierter Provokationstestungen erfasst.

Autoreninformation

Autoren

Abteilungen

  • 1 Zentrum für Rhinologie und Allergologie, Wiesbaden,
  • 2 Universitäts-Hautklinik der Charité, Berlin

    *Einige Inhalte dieses Artikels wurden von den Autoren und ihren Arbeitsgruppen in anderen Artikeln, auch in Übersichten zu speziellen Aspekten der Wirksamkeitserfassung der spezifischen Immuntherapie bereits publiziert. Diese werden hier teilweise wiederholt, da die genannten Arbeiten nicht allen Lesern der Allergologie ohne Weiteres zugänglich sind.

Adresse

Prof. Dr. med. L. Klimek
Zentrum für Rhinologie und Allergologie
An den Quellen 10
D-65183 Wiesbaden
Email: [email protected]

Citation

L. Klimek, K.C. Bergmann, U. Walliczek und O. Pfaar.Verfahren zur klinischen Beurteilung der Wirksamkeit einer allergenspezifischen Immuntherapie: aktuelle Trends und neue Entwicklungen. 2013; 36: 267-274. doi: 10.5414/ALX01580.

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