Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 43 (2017) - April (148 - 152)

Grundlagen des prolongierten Weaning
B. Seese
Thoraxzentrum Bezirk Unterfranken, Fachklinik für Pneumologie, Thoraxchirurgie, Rehabilitation, Schlaf- und Beatmungsmedizin, Münnerstadt

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DOI 10.5414/ATX02217

Abstrakt

Seit Jahren steigt die Zahl der langzeitbeatmeten Patienten an. Gründe dafür sind die zunehmende Anzahl polymorbider und älterer Patienten, die bei gleichzeitig verbesserten medizinischen Behandlungsoptionen intensivmedizinisch versorgt werden. Meist führen chronische Lungenerkrankungen wie die COPD, Adipositas oder Herzinsuffizienz zu Langzeitbeatmung. In den letzten Jahren hat sich die Klassifikation des Weaning in Abhängigkeit von der Zeit bis zur erfolgreichen Entwöhnung etabliert: einfaches Weaning (innerhalb 48 h), schwieriges Weaning (bis zu 3 Spontanatmungsversuche oder innerhalb 7 Tage nach dem ersten Spontanatmungsversuch) und prolongiertes Weaning (mindestens 3 erfolglose Spontanatmungsversuche, Beatmung länger als 7 Tage nach dem ersten Spontanatmungsversuch). Diese Einteilung ist prognoserelevant und korreliert mit einer steigenden Mortalität vom einfachen hin zum prolongierten Weaning.

Autoreninformation

Autoren

Abteilungen

  • Thoraxzentrum Bezirk Unterfranken, Fachklinik für Pneumologie, Thoraxchirurgie, Rehabilitation, Schlaf- und Beatmungsmedizin, Münnerstadt

Adresse

Dr. med. B. Seese
Thoraxzentrum Bezirk Unterfranken
Fachklinik für Pneumologie, Thoraxchirurgie,
Rehabilitation, Schlaf- und Beatmungsmedizin
Michelsberg 1
97702 Münnerstadt
Email: [email protected]

Citation

B. Seese.Grundlagen des prolongierten Weaning. 2017; 43: 148-152. doi: 10.5414/ATX02217.

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