Intensiv- und Notfallbehandlung, Jahrgang 40 - 1. Quartal (16 - 21)

Innerklinische Notfallversorgung – wie können wir die Patientensicherheit erhöhen? 5 Fragen und 5 Antworten
T. Jantzen1, M. Müller2, J.-T. Gräsner3, M. Fischer4, J. Wnent5, S. Seewald3
1 Intensivverlegungsdienst Mecklenburg Vorpommern, DRK Parchim, 2 Klinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie, Universitätsklinikum Dresden, 3 Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel, 4 Klinik für Anästhesiologie, Operative Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie, ALB FILS KLINIKEN GmbH, Klinik am Eichert, 5 Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck

Add to Cart  

 

DOI 10.5414/IBX00444

Abstrakt

Die Zahl und die Erkrankungsschwere der im Krankenhaus behandelten Patienten steigen, bei gleichzeitig sinkender Verweildauer und weniger Personal zur Betreuung. Um Reanimationen und unerwartete Todesfälle zu vermeiden, kommt der frühzeitigen Erkennung von kritisch erkrankten Patienten richtungsweisende Bedeutung zu. Deshalb müssen alle Patienten im Krankenhaus entsprechend der Schwere Ihrer Erkrankung überwacht werden. Frühwarn-Scores unterstützen diese Zuordnung zu einer stationären Versorgungsstufe und das Einleiten erster Behandlungsmaßnahmen. Alarmierungskriterien mit nur einem Parameter (Single-Parameter- Systeme) sind eine mögliche, aber weniger sensitive Alternative, um eine schwere vitale Bedrohung anzuzeigen. Mithilfe von Scoring-Systemen können kritisch kranke Patienten frühzeitig erkannt werden, entsprechende Hilfe kann frühzeitige eingeleitet werden. In allen Kliniken sollten für solche Fälle Notfallteams etabliert werden, die das Stationsteam in bedrohlichen Situationen unterstützten und weitergehende Maßnahmen veranlassen. Durch die Etablierung eines innerklinischen Notfallmanagements mit regelmäßiger Aus- und Fortbildung aller Mitarbeiter, Frühwarn-Scores, professionellem Notfallteam und einer Datenerfassung und -auswertung für das Qualitätsmanagement kann die Anzahl unerwarteter Todesfälle, innerklinischer Reanimationen und Aufnahmen auf die Intensivstation reduziert und die Patientensicherheit erhöht werden.

Autoreninformation

Autoren

Abteilungen

  • 1 Intensivverlegungsdienst Mecklenburg Vorpommern, DRK Parchim,
  • 2 Klinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie, Universitätsklinikum Dresden,
  • 3 Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel,
  • 4 Klinik für Anästhesiologie, Operative Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie, ALB FILS KLINIKEN GmbH, Klinik am Eichert,
  • 5 Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck

Adresse

Prof. Dr. med. habil. Tanja Jantzen
Ärztliche Leiterin des
Intensivverlegungsdienstes Mecklenburg-Vorpommern
DRK Parchim
Moltkeplatz 3
D–19370 Parchim
Email: [email protected]

Log in for Subscribers

Citation

T. Jantzen, M. Müller, J.-T. Gräsner, M. Fischer, J. Wnent und S. Seewald.Innerklinische Notfallversorgung – wie können wir die Patientensicherheit erhöhen? 5 Fragen und 5 Antworten. 2015; 40: 16-21. doi: 10.5414/IBX00444.

###article_not_exists_msg###

Warenkorb Übersicht

Warenkorb Übersicht
Typ Anz Rabatt MwSt Preis
Der Warenkorb ist leer
Ihr Warenkorb