Allergologie, Jahrgang 33 - Juli (293 - 296)

Epidemiologie der Anaphylaxie
M. Worm
Allergie-Centrum Charité, Klinik für Dermatologie und Allergologie, Charité Campus Mitte, Universitätsmedizin Berlin

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DOI 10.5414/ALP33293

Abstract

Die Anaphylaxie tritt weltweit auf. Bislang liegen epidemiologische Daten primär aus industrialisierten Ländern wie den USA, Europa und Australien vor. Die häufigsten Auslöser der Anaphylaxie sind Nahrungsmittel, Insektengifte und Medikamente. Während Nahrungsmittel als Auslöser einer Anaphylaxie besonders häufig Kinder betreffen, sind Insektengifte und Arzneimittel je nach geografischer Lage die häufigsten Auslöser bei Erwachsenen. Die bislang erhobenen Daten zeigen, dass es bestimmte Risikogruppen gibt. Beispielsweise sind Kinder mit allergischem Asthma bronchiale und anderen atopischen Erkrankungen besonders betroffen, während bei Erwachsenen kardiovaskuläre Erkrankungen und die Einnahme von Herz-Kreislauf-Medikamenten wichtige Komorbiditäten der Anaphylaxie darstellen. Weitere Daten sind dringend erforderlich, um die aktuellen Trends, Auslöser und Risikoprofile der Patienten besser zu verstehen und darauf aufbauend Präventionsmaßnahmen zu entwickeln.

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Authors

Departments

  • Allergie-Centrum Charité, Klinik für Dermatologie und Allergologie, Charité Campus Mitte, Universitätsmedizin Berlin

Address

Prof. Dr. med. Margitta Worm
Allergie-Centrum Charité
Klinik für Dermatologie und Allergologie
Charité Campus Mitte
Universitätsmedizin Berlin
Charitéplatz 1
D–10117 Berlin
Email: [email protected]

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Citation

M. Worm. Epidemiologie der Anaphylaxie. 2010; 33: 293-296. doi: 10.5414/ALP33293.

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