Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 33 - Juni 2007 (232 - 237)

Notfallbeatmung, ein historischer Rück- und Ausblick
H. Matthys
Universitätsklinikum Freiburg

Add to Cart  

 

DOI 10.5414/ATP33232

Abstract

In den letzten Jahren wurden die Wiederbelebungsmaßnahmen bei Atem- und Kreislaufstillstand stark unter dem Gesichtspunkt kardialer Reanimation europaweit standardisiert (www.erc.edu). Die mechanische Herzmassage beginnt bei freien Atemwegen mit 30 Thoraxkompressionen gefolgt von 2 Beatmungen (Mund zu Mund, Mund zu Nase) oder manuell mit Maske, eventuell Intubation und zusätzliche O2-Gabe (Kinder 15 : 2) für mindestens 2 Minuten, dann eventuell die erste Defibrillation (nur bei Kammerflimmern oder gefährlichen Arrhythmien im EKG). Bei Patienten mit Asystolie wird mit Herzmassage und Beatmung (30 : 2) für weitere 2 Minuten bis zur nächsten Kontrolle fortgefahren. Beatmungstechniken, die am Thorax angreifen, wurden seit längerer Zeit als empfohlenes Notfallmanagement verlassen. Das Erkennen reversibler Notfallsituationen verlangt insbesondere auch Kenntnisse der Pathophysiologie des O2-Transportsystems, deren erfolgreiche Behebung (Spannungspneumothorax, ventilationsbehindernde große Pleuraergüsse und Herztamponade) oft nur mit einem universell einsetzbaren Drainagebesteck mit 3-Wege-Hahn plus Rückschlagventil (Matthys Drain®) zu therapieren und mittels Pulsoxymetrie überprüfbar ist.

Author Details

Authors

Departments

  • Universitätsklinikum Freiburg

Address

Prof. Dr. med. H. Matthys
Hochrüttestraße 17
D-79117 Freiburg
Email: [email protected]

Log in for Subscribers

Citation

H. Matthys. Notfallbeatmung, ein historischer Rück- und Ausblick. 2007; 33: 232-237. doi: 10.5414/ATP33232.

###article_not_exists_msg###

Shopping Overview

Shopping Overview
Type Qtty Discount VAT Price
Your basket is empty
View Cart