Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Jahrgang 32 - November 2003 (487 - 495)

Biochemische Marker der renalen Osteodystrophie
C. Schwarz, R. Oberauer
Klinische Abteilung für Nephrologie und Dialyse, Universitätsklinik für Innere Medizin III, Wien

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DOI 10.5414/NHP32487

Abstract

Die renale Osteodystrophie beschreibt die im Rahmen der Urämie auftretenden Knochenveränderungen. Zur Zeit ist eine eindeutige Diagnose nur mittels einer Knochenhistologie möglich; da diese aber eine invasive Maßnahme darstellt, werden vermehrt biochemisch-serologische Marker zur Diagnostik verwendet. Diese Übersichtsarbeit soll die Ergebnisse der Korrelationen der biochemischen Knochenmarker mit der Knochenhistologie der letzten Jahre darstellen. Als wertvollste serologische Marker, vor allem zur Abgrenzung zwischen hohem und vermindertem Knochenstoffwechsel, erwiesen sich dabei iPTH, knochenspezifische alkalische Phosphatase, Osteokalzin und Osteoprotegerin. Eine genaue Abgrenzung zwischen normalem, vermindertem oder adynamem Knochenstoffwechsel in der Urämie gelingt aber weiterhin nur mit einer Knochenhistologie. Der große Wert der biochemischen Knochenparameter liegt deshalb in der Verlaufskontrolle der verschiedenen Formen der renalen Knochenerkrankungen.

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  • Klinische Abteilung für Nephrologie und Dialyse, Universitätsklinik für Innere Medizin III, Wien

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C. Schwarz und R. Oberauer. Biochemische Marker der renalen Osteodystrophie. 2003; 32: 487-495. doi: 10.5414/NHP32487.

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