Therapie der idiopathischen interstitiellen Lungenkrankheiten
M. Schmidt
Schwerpunkt Pneumologie, Medizinische Universitätsklinik, Würzburg
DOI 10.5414/ATP29115
Abstract
Es gibt heute keinen Grund mehr, angesichts der Diagnose “idiopathische interstitielle Lungenkrankheit” in therapeutischen Nihilismus zu verfallen. Auf dem Boden einer soliden interdisziplinären Diagnose kann man viele idiopathische interstitielle Lungenkrankheiten erfolgreich behandeln, z.B. die desquamative interstitielle Pneumonie, die respiratorische Bronchiolitis mit interstitieller Pneumonie, die kryptogen-organisierende Pneumonie und sogar die nicht-spezifische interstitielle Pneumonie. Unsere aktuelle Therapie beeinflußt hauptsächlich die entzündlichen interstitiellen Veränderungen günstig. Wo jedoch die Fibrosierung bei gestörter Wundheilung im Vordergrund steht, wie bei der idiopathischen Lungenfibrose (IPF/UIP), fehlen uns geeignete therapeutische Werkzeuge. Hier besteht erheblicher Forschungsbedarf, sowohl was die Grundlagen als auch klinische Studien betrifft.
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- Schwerpunkt Pneumologie, Medizinische Universitätsklinik, Würzburg
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M. Schmidt. Therapie der idiopathischen interstitiellen Lungenkrankheiten. 2003; 29: 115-120. doi: 10.5414/ATP29115.