Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 32 - Oktober 2006 (417 - 421)

Pleurodese maligner Ergüsse
M. Schmidt
Schwerpunkt Pneumologie, Medizinische Klinik und Poliklinik I,Klinikum der Universität Würzburg

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DOI 10.5414/ATP32417

Abstract

Wenn es für einen rezidivierenden und symptomatischen malignen Pleuraerguss keine andere Therapieoption gibt, kann die Pleurodese eine sinnvolle palliative Behandlungsmöglichkeit sein. Die effektivste Form stellt die Pleurektomie dar, gefolgt von der Pleuraabrasion und der thorakoskopischen Talkpoudrage. Allerdings sprechen meist reduzierter Allgemeinzustand und schlechte Prognose des Patienten gegen eine invasive Therapie. Leider sind chemische Pleurodesen über die liegende Thorakozentesenadel wenig effektiv. Das allgemein empfohlene Verfahren ist die chemische Pleurodese über eine Thoraxdrainage, weil nur so das komplette Anliegen der Pleurablätter gewährleistet wird. Gut geeignete Pleurodesesubstanzen sind Talkumsuspension, Bleomycin, Doxicyclin oder Cisplatin. Die üblichen Nebenwirkungen sind Fieber und Schmerzen. Als palliative Methode hat die Pleurodese nach wie vor ihre Berechtigung.

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  • Schwerpunkt Pneumologie, Medizinische Klinik und Poliklinik I,Klinikum der Universität Würzburg

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Prof. Dr. med. M. Schmidt
Schwerpunkt Pneumologie
Medizinische Klinik und Poliklinik I
Klinikum der Universität Würzburg
Josef-Schneider-Straße 2
D-97080 Würzburg
Email: [email protected]

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Citation

M. Schmidt. Pleurodese maligner Ergüsse. 2006; 32: 417-421. doi: 10.5414/ATP32417.

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